Deutschlands schärfster Rivale Norwegen (+27 Sekunden) liegt noch hinter Japan (+19 Sekunden) nur auf dem vierten Rang. Frenzel sagte:

Wir sind in einer guten Ausgangsposition. Aber man weiß nie, was passiert.
PyeongChang
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In der Loipe gilt das DSV-Quartett als klar stärkstes Team. Frenzel begann den Wettkampf mit einem starken Sprung auf (137,0 Meter), ehe Geiger (129,5) und Rießle (127,5) die Führung verspielten. Rydzek (138,0) brachte das DSV-Quartett wieder in Schlagdistanz zu den Österreichern. "Die beiden Chefs sind richtig gut gesprungen", so Bundestrainer Hermann Weinbuch.

DSV-Kombinierer nur 1988 mit Team-Gold

"Die Trainer werden sich schon eine Taktik überlegen. Aber die Abstände sind nicht allzu groß, es wird ein harter Fight", sagte Rydzek, der in der Loipe als Schlussläufer zum Einsatz kommt. Geiger beginnt das Rennen, danach folgen Rießle und Frenzel. Weinbuch meinte:

Mir ist wichtig, dass wir uns von Norwegen fernhalten. Es wäre schön, wenn wir vorne irgendwann ein Lochen reißen können.

Die DSV-Kombinierer haben bislang nur 1988 olympisches Team-Gold gewonnen. Nach den Einzel-Siegen durch Frenzel (Normalschanze) und Rydzek (Großschanze) winkt nun ein Triple, wie es bisher nur Finnland 2002 gelungen ist.

Im Einzel von der Großschanze am vergangenen Dienstag hatten Rydzek, Rießle und Frenzel alle drei Medaillen abgeräumt, Geiger komplettierte das überragende Mannschaftsergebnis als Siebter.

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