Nordische Kombination
Ramsau

"Das ist genial": Geiger legt nach Sieg mit Podestplatz nach

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Nordische Kombination: Vinzenz Geiger

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
22/12/2019 Am 15:48 | Update 22/12/2019 Am 17:10

Erst beendete Vinzenz Geiger die elfmonatige Siegflaute der deutschen Kombinierer mit einer Meisterleistung, 24 Stunden später kämpfte das Laufwunder ebenso erbittert und erfolgreich um Platz drei: Mit einem fulminanten Doppel-Podium hat der Team-Olympiasieger beim Weltcup in Ramsau am Dachstein für einen ganz starken Jahresabschluss gesorgt. Geiger zeigte sich im Anschluss begeistert.

"Das ist genial. Ich wollte den Riiber unbedingt schlagen - und jetzt ist es mir wirklich gelungen", meinte der 22 Jahre alte Vinzenz Geiger im "ZDF" nach seinem überraschenden Sieg über den Norweger Jarl Magnus Riiber, der bis Samstag sämtliche fünf Saisonrennen gewonnen hatte und sich am Sonntag vor seinem Landsmann Jörgen Graabak sowie Geiger mit Sieg Nummer sechs revanchierte.

"Der dritte Platz war ein toller Abschluss dieses Wochenendes, zumal es ein ganz hartes Rennen gewesen ist", sagte Geiger, der sich zudem über die herzliche Gratulation von seinem skispringenden Namensvetter Karl - derzeit bester DSV-Adler beim Weltcup der Spezialspringer in Engelberg, freuen durfte:

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Der Vinz hat gewonnen? Das freut mich. Wir sind ja auch verwandt, aber über viele Ecken.
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Rießle und Frenzel verbessert

Auch der Großteil der anderen deutschen Kombinierer überzeugte in Ramsau. Am Samstag schaffte Fabian Rießle als Dritter ebenfalls den Sprung auf das Podest, Rekord-Weltmeister Eric Frenzel lief noch von Platz 25 auf vier vor. Frenzel blieb am Sonntag nach ungleich besserer Ausgangsposition als Siebter etwas unter seinen Möglichkeiten und verpasste seinen ersten Podestplatz seit fast 13 Monaten.

"Es hat so ausgeschaut, als könne der Eric aufs Stockerl kommen, aber er hatte heute keinen so guten Tag", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch und fügte hinzu:

Umso schöner ist es, dass es für den Vinzenz wieder gereicht hat. Ich bin zufrieden.

Wenig geht weiterhin bei Johannes Rydzek. Der Doppel-Olympiasieger ist auf der Schanze nicht konkurrenzfähig, trotz guter Laufleistung reichte es nur zu den Plätzen 16 und 28. Rydzek zeigte sich aber hoffnungslos:

Es wird ein steiniger Weg. Ich nehme das an und vertraue auf meine Laufstärke. Ich bin über ein paar Pünktchen froh, vielleicht wird es im nächsten Jahr ja besser.

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(SID)

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