Im Zielsprint setzte sich Schlussläufer Graabak mit seiner ganzen Erfahrung gegen Geiger und Rießle durch, die beiden Deutschen konnten aus ihrer Überzahl kein Kapital schlagen. "Wir haben taktisch eigentlich alles richtig gemacht, aber der Graabak ist halt ein cleveres Bürschchen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch im ZDF. Schon kurz vor Weihnachten hatte Graabak in Ramsau Rydzek und Rießle im Einzel den Sieg vor der Nase weggeschnappt.
Nach dem Springen hatten die beiden deutschen Duos jeweils rund 30 Sekunden hinter Norwegen gelegen, den Rückstand aber bis zur Mitte des Rennens wettgemacht. Rydzek, der am Freitag in Val di Fiemme für den ersten deutschen Einzelsieg in diesem Winter gesorgt hatte, blieb aber der zweite Erfolg binnen 24 Stunden verwehrt.

Deutschland mit Bestbesetzung

Val di Fiemme
Kombinierer Rydzek holt ersten deutschen Saisonsieg
11/01/2019 AM 14:32
Deutschland hatte am Samstag sämtliche Topathleten aufgeboten, die anderen Spitzennationen schonten angesichts des harten Programms mit Val di Fiemme mit drei Rennen in drei Tagen ihre Allerbesten. So fehlten der Gesamtweltcup-Führende Jarl Magnus Riiber (Norwegen) ebenso wie Österreichs Vortages-Einzelsieger Mario Seidl und dessen Landsmann Franz-Josef Rehrl sowie der japanische Gesamtweltcup-Sieger Akito Watabe.
Rydzek und Frenzel hatten bei der WM 2017 in Lahti den Teamsprint gewonnen. Bei den Olympischen Spielen gehört der Wettbewerb nicht zum Programm. Vor den kommenden Weltmeisterschaften in Seefeld (19. Februar bis 3. März) wird noch bei der Generalprobe in Lahti am 9. Februar ein Teamsprint ausgetragen.

Graabak bringt Norwegen an die Spitze

Otepää
Mit Video | Rydzek läuft knapp am Sieg vorbei
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