Nordische Ski-WM 2025: Armbruster verpasst Medaille im Massenstart der Nordischen Kombination - Nowak wird Fünfte

Nathalie Armbruster hat bei der Nordischen Ski-WM 2025 zum Auftakt der Wettkämpfe in der Nordischen Kombination eine Medaille verpasst. Im erstmals bei einer WM ausgetragenen Massenstart der Frauen (5-km-Langlauf / Normalschanze) verlor sie nach Platz vier im Langlauf mit einem Sprung auf 89 Meter noch Plätze und wurde Sechste hinter der überraschend starken Jenny Nowak (5.).

Große Enttäuschung: Armbruster den Tränen nahe

Quelle: Eurosport

Der WM-Titel ging an Yuna Kasai (Japan). Kasai fing mit ihrem Sprung auf 96,5 Meter noch die nach dem Langlauf führende Gyda Westvold Hansen (Norwegen) ab. Bronze ging an Kasais Zwillingsschwester Haruka Kasai.
"Ich war vor dem Start doch sehr, sehr nervös. Es ist schon etwas anderes, wenn man in eine WM startet und so ein bisschen die Favoritenrolle aufgedrückt bekommen hat", sagte die dreimalige Saisonsiegerin Armbruster. Zur Medaille fehlten ihr am Ende 6,7 Punkte oder umgerechnet dreieinhalb Meter, der ehemaligen Junioren-Weltmeisterin Nowak sogar nur gut zwei Meter.
Nach dem 5-km-Langlauf war die 19 Jahre alte Schwarzwälderin auf Platz vier gelegen. "Es war ein sehr guter Start in die WM", sagte die im Gesamtweltcup Führende danach bei Eurosport. Nach einem intensiven Rennen im Langlauf lag Armbruster, Vizeweltmeisterin von 2023, 4,2 Sekunden hinter Gyda Westvold Hansen - umgerechnet fehlte ihr damit nur ein halber Meter zu Gold.
"Ich habe nicht meine besten Sprünge zeigen können. Ich kann's eigentlich besser", sagte sie gefasst bei Eurosport: "So war's ein Start zum Vergessen. Mein Sprung war mit zu viel Gewalt."
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Armbruster zieht Massenstart-Fazit: "Brechstange war mit dabei"

Quelle: Eurosport

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Der Sprung zu Gold: Yuna Kasai holt Gold im Massenstart

Quelle: Eurosport

Westvold Hansen abgelöst

Mitfavoritin Ida Marie Hagen, die zum Saisonstart sieben Weltcupsiege in Folge gefeiert hatte, schmierte beim Heimspiel auf der kleinen Granasen-Schanze mit nur 83 Meter noch mehr ab als Armbruster und wurde sogar nur Elfte.
Westvold Hansens Landsfrau Marte Leinan Lund (+2,0 Sekunden) und Yuna Kasai (+3,6) lagen noch dazwischen. Hagen kam nach einem Sturz kurz vor dem Ziel nur auf Platz fünf (+7,0).
"Nathalie ist mir auf den Ski getreten. Da hatte ich keine Chance", sagte die Norwegerin bei Eurosport. Im Springen kam es dann noch schlimmer.
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Hagen stürzt - Armbruster Vierte im Massenstart

Quelle: Eurosport

Nowak überzeugt - Westvold Hansen abgelöst

Jenny Nowak (10. nach dem Langlauf) schob sich mit einem Sprung auf 95 Meter noch vor Armbruster, Trine Göpfert (zunächst 23.) wurde 17., Maria Gerboth (zunächst 30.) 21. "Es war ein ziemlich gutes Rennen", hatte Armbruster nach dem Langlauf noch bei Eurosport gesagt: "Ich habe mich gut gefühlt und hatte sehr schnelle Ski."
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Das reicht nicht ganz - aber Westvold Hansen fliegt zu Silber

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Westvold Hansen hatte bislang alle möglichen WM-Titel der Kombiniererinnen gewonnen. 2021 und 2023 siegte sie im Einzel, 2023 zudem im Mixed-Team. Danach stand sie aber im Schatten Hagens. Diese war von Armbruster allerdings zuletzt an der Spitze des Gesamtweltcups abgelöst worden.
Der Massenstart ist erstmals im Programm der Frauen, bei den Männer wurde bereits 2009 einmalig zunächst gesprungen und dann gelaufen.
(mit SID)


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Beste Deutsche: Nowak verpasst Podium im Massenstart knapp

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