Olympia 2021: 28 Tage Quarantäne für australische Sportler nach Rückkehr von aus Tokio

Die meisten Sportlerinnen und Sportler verabschieden sich nach den Olympischen Spielen erst mal in den verdienten Sommerurlaub. Einige australische Olympioniken können sich dies allerdings vorerst abschminken, denn viele von ihnen müssen laut einem Bericht der "BBC" nach ihrer Rückkehr aus Tokio erst mal eine 28-tägige Quarantäne antreten.

Die australische Mannschaft bei der Eröffnungsfeier in Tokio

Fotocredit: Getty Images

Demnach müssen Olympioniken, die über Sydney in den Bundesstaat Südaustralien zurückkehren, sowohl nach der Landung in Australien als auch nach dem Eintritt in Südaustralien jeweils für zwei Wochen in Quarantäne. Grund dafür ist, dass der Bundesstaat Südaustralien strengere Corona-Maßnahmen hat als der restliche Kontinent.
"Während andere Länder die Rückkehr ihrer Athleten feiern, werden unsere Athleten auf grausamste und rücksichtsloseste Weise behandelt", lautete das Statement des Australischen Olympischen Komitees. So würden die Olympioniken dafür bestraft werden, dass sie ihr Land bei den Olympischen Spielen mit Stolz vertreten hätten.
Die Regierung von Südaustralien nannte das hohe Risiko der Delta-Variante in North-South-Wales - Sydney ist die Hauptstadt dieses Bundeslandes - als Grund für die zusätzliche Quarantäne. Der Antrag des AOC auf eine Ausnahmegenehmigung sei zuvor abgelehnt worden.
AOC-Geschäftsführer Matt Carroll hat kein Verständnis für dieses Szenario: "Unsere Olympioniken sind nicht nur vollständig geimpft, sondern sie haben auch in einer hochkontrollierten Blase in Tokio gelebt, haben die größtmöglichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen und wurden täglich über viele Wochen getestet."
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Tokyo 2020 : Pure Fun

Quelle: Eurosport

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