Olympia 2026: Biathlet Johannes Dale‑Skjevdal sorgte für historischen Triumph und bescherte Norwegen einen Gold-Rekord
Publiziert 20/02/2026 um 18:34 GMT+1 Uhr
Der norwegische Biathlet Johannes Dale‑Skjevdal bescherte seinem Land mit Gold im Massenstart einen neuen olympischen Allzeitrekord. Noch nie zuvor gab es bei Winterspielen mehr Goldmedaillen für eine Nation - mit 17 Olympiasiegen übertraf Norwegen seine eigene Bestmarke von 16 Goldmedaillen aus Peking 2022 bereits am drittletzten Wettkampftag und schrieb damit in Mailand und Cortina Geschichte.
Highlights: Dale-Skjevdal schießt sich zu Gold, Horn verpasst Bronze
Quelle: Eurosport
Es wirkte fast vertraut, als Johannes Dale‑Skjevdal beim Biathlon-Massenstart als Erster die Ziellinie in Antholz überquerte.
Dabei ist der 28-Jährige mit seinen insgesamt vier Weltcupsiegen alles andere als ein Seriensieger – sein Olympiasieg kam sogar eher überraschend.
Vertraut hingegen war der Anblick: Norwegens Farben, die erneut im Glanz von Gold funkelten.
Unglaubliche 17 Mal standen norwegische Athelt*innen ganz oben auf dem Treppchen bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina. Hauptverantwortlich dafür war bisher vor allem einer, der diesen Rekord sogar noch weiter in die Höhe schrauben kann.
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Quelle: Perform
Klaebo: Vater des norwegischen Rekords
Architekt des norwegischen Medaillensegens ist Johannes Hösflot Kläbo.
Der Jahrhundertlangläufer hat bei diesen Spielen bereits fünf Goldmedaillen gewonnen und ist damit die Schlüsselfigur hinter Norwegens Rekordbilanz.
Am Samstag winkt Kläbo beim Massenstart über 50 Kilometer sogar die Chance auf seine sechste Goldmedaille bei diesen Spielen.
Mit einem weiteren Sieg würde er im Allzeit-Ranking um Gold auch US-Eisschnellläufer Eric Heiden hinter sich lassen, mit dem er sich aktuell den gemeinsamen Rekord (fünfmal Gold bei einer Olympia-Austragung) teilt.
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Quelle: Eurosport
Norwegen: Dominanz in der Loipe
Neben Architekt Klaebo leistete der Kombinierer Jens Luras Oftebro einen gewichtigen Beitrag zum norwegischen Medaillensegen.
Der 25-Jährige dominierte bei den Olympischen Winterspielen 2026 alle drei Wettbewerbe in der Nordischen Kombination (Normalschanze, Großschanze und Team-Sprint) und sicherte sich dreimal Gold.
Damit schrieb auch Oftebro Geschichte: Seit dem Finnnen Samppa Lajunen (2002 in Salt Lake City) ist kein Kombinierer mehr auf drei Goldmedaillen bei denselben Spielen gekommen.
Gerade auf Langlaufski sind norwegische Sportler*innen also kaum zu schlagen, 12 der 17 Goldmedaillen holten die Norweger*innen bei Entscheidungen auf der Loipe: sechs im Langlauf, je drei in Nordischer Kombination und Biathlon.
Die fünf weiteren Erfolge verteilen sich auf Skispringen und Ski-Freestyle (je zwei Goldmedaillen) sowie Eisschnelllauf (eine).
Sechs Mal Gold für Team Deutschland
Die Bilanz des deutschen Teams fällt etwas bescheidener aus. Deutschland hält bislang bei sechs Goldmedaillen.
Damit fehlt aktuell ein gutes Stück zur historischen Bestmarke von 14 Goldmedaillen bei den Winterspielen in Pyeongchang 2018.
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