Skilanglauf-Star Kläbo will über 50 km sein elftes Olympia-Gold - Norweger laut Behle nicht zu schlagen
VonLukas Fegers
Publiziert 20/02/2026 um 11:23 GMT+1 Uhr
Mit seinem fünften Olympiasieg 2026 und der insgesamt zehnten Goldmedaille hat Johannes Hösflot Kläbo bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo bereits Geschichte geschrieben. Nun will der Skilanglauf-Star mit Gold über 50 Kilometer zum alleinigen Rekordhalter aufsteigen. Es ist seine größte Herausforderung, meint Jochen Behle. Der Eurosport-Experte sieht Kläbo aber erneut vorne.
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Kläbo sei "nochmal das Nuancechen besser" als vergangenes Jahr bei den Weltmeisterschaften, sagte Behle nach dem Teamsprint im Eurosport-Interview: "Er kann auf alles reagieren - ob früh antreten, im Finale antreten, irgendwas mitgehen, wenn Tempo gemacht wird."
Im abschließenden 50-Kilometer-Rennen am Samstag (ab 11:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) geht Kläbo erneut favorisiert an den Start.
Dort will der 29-Jährige mit seinem potenziell sechsten Gold bei den Winterspielen 2026 auch US-Eisschnellläufer Eric Heiden hinter sich lassen, mit dem er sich seit Mittwoch den gemeinsamen Rekord (fünfmal Gold bei einer Olympia-Austragung) teilt.
"Es sieht gut aus. Jetzt lade ich meine Akkus auf - und ich hoffe, dass ich am Samstag wieder voll angreifen und um den Sieg mitlaufen kann", hatte Kläbo nach seinem Triumph im Teamsprint betont.
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Kläbo vor der größten Herausforderung
Doch Ex-Bundestrainer Behle mahnt: "Der 50er ist natürlich lang, da kann viel passieren." Dem zehnmaligen Olympiasieger und 15-maligen Weltmeister dürfte dort die wohl schwerste Aufgabe bei diesen Winterspielen bevorstehen.
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Anders als Kläbo, der bereits fünf harte Wettkämpfe in den Beinen hat, kommen am Samstag auch noch ausgeruhte Medaillenanwärter hinzu, die sich speziell für diese Langdistanz vorbereitet und geschont haben.
Starke Konkurrenz für Kläbo über 50 Kilometer
Dazu dürften seine beiden norwegischen Landsmänner Harald Östberg Amundsen und Mattis Stenshagen zählen, die im Distanzweltcup hinter Kläbo auf Rang zwei und drei liegen.
Während Amundsen zuletzt beim 10-km-Freistil-Rennen am 13. Februar im Einsatz war, hat Stenshagen bereits seit dem 20-km-Skiathlon am 8. Februar eine olympische Wettkampfpause.
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Und auch mit dem Norweger Martin Löwström Nyenget, ein weiterer arrivierter Distanzläufer, oder dem Schweden William Poromaa, Vizeweltmeister von 2025, muss gerechnet werden.
Trotz starker Konkurrenz und der Körner, die Kläbo bei Olympia 2026 bereits gelassen hat, glaubt Eurosport-Experte Behle dennoch an den nächsten historischen Coup des Skilanglauf-Dominators.
"Ich weiß nicht, wer ihn schlagen soll. Wenn er auf die letzten zwei Kilometer kommt, dann sowieso. Das wird für ihn wahrscheinlich die sechste Goldmedaille bei diesen Spielen", prognostiziert Behle.
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