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Olympia 2026 - Die Sportstätten der Winterspiele im Überblick: Alle Orte und Stadien zwischen Mailand und Cortina
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Publiziert 03/02/2026 um 15:35 GMT+1 Uhr
Die olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo sind die Spiele der weiten Wege. Stundenlange Fahrten durch die italienischen Berge liegen vor den Olympia-Besuchern, falls sie planen, in den 16 Tagen des Großevents mehr als einen Wettkampfort zu sehen. Die Athletinnen und Athleten sind auf mehrere Cluster verteilt. Wir stellen die Orte, Sportstätten und Stadien in Norditalien vor.
Olympia-Sportstätten im Überblick - von Antholz bis Val di Fiemme
Quelle: SID
Während Olympia 2024 in Paris mit kurzen Wegen und kompakten Austragungsorten punktete, fordert die Winterspiele 2026 deutlich mehr Mobilität.
Die Wettbewerbe verteilen sich über Norditalien, von Metropolen bis in alpine Täler.
Lange Distanzen gehören hier zum Konzept - und werden die Spiele prägen.
An diesen Orten verfolgen die Fans die Wettbewerbe um Edelmetall:
MAILAND
In der Metropole der norditalienischen Lombardei beginnt am 6. Februar das Spektakel mit der Eröffnungsfeier im altehrwürdigen Giuseppe-Meazza-Stadion (San Siro), das knapp 80.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz bietet. In der neugebauten Milano Santagiulia Ice Hockey Arena spielen die NHL-Stars vor bis zu 14.700 Zuschauern um Eishockey-Gold, in der Milano Ice Skating Arena (9815 Zuschauer) stehen Wettbewerbe im Eiskunstlauf und Shorttrack an. Weitere Eishockeyspiele und die Entscheidungen im Eisschnelllauf steigen in zwei Hallen im Messekomplex.
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Das legendäre Mailänder San Siro.
Fotocredit: Getty Images
CORTINA D'AMPEZZO
Der zweite für die Spiele namensgebende Ort beheimatet Sportstätten für Ski alpin, Curling und den Schlittensport. Auf der Olimpia delle Tofane rasen die Frauen Richtung Tal, die Piste war schon 1956 bei den Spielen von Cortina im alpinen Programm. Das Cortina Curling Olympic Stadium war ebenfalls Teil der Ausgabe vor 70 Jahren. Nach langen Diskussionen bauten die Veranstalter das Cortina Sliding Centre für Bob, Skeleton und Rodeln neu.
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Olympia 2026: Die Ringe in Cortina d'Ampezzo
Fotocredit: Getty Images
ANTHOLZ
Die Südtirol Arena (Arena Alto Adige) war regelmäßig Schauplatz von Biathlon-Weltmeisterschaften, zuletzt im Jahr 2020. Im mit 1600 Meter hochgelegenen Stadion finden zudem jährlich Weltcups statt. Offiziell gehört Antholz zum Cortina-Cluster, zwischen beiden Orten liegen allerdings 65 Kilometer auf einer Straße, die während der Spiele sicher viel Geduld erfordert. 19.000 Zuschauer können die Wettbewerbe verfolgen.
BORMIO
Die Frauen fahren in Cortina, die Männer mehr als fünf Autostunden entfernt über die Pista Stelvio in Bormio. Die Abfahrt gehört zu den schwierigsten und gefährlichsten im alpinen Ski-Weltcup. Ebenfalls in Bormio im Stelvio Ski Centre findet die olympische Premiere des Skibergsteigens statt.
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Olympia-Highlights: Klammer verzückt Österreich in Innsbruck 1976
Quelle: Eurosport
LIVIGNO
Bormio und Livigno gehören zum sogenannten Valtellina-Cluster. In Livigno, nahe der Schweizer Grenze, steigen die Wettbewerbe im Snowboard (Livigno Snow Park) und Freestyle-Ski (Livigno Aerials & Moguls Park).
VAL DI FIEMME
Die nordischen Disziplinen Skispringen, Langlauf und Kombination finden im Tal im Nordosten des Trentino statt. Gesprungen wird auf den Schanzen im Predazzo Ski Jumping Stadium, gelaufen im Tesero Cross-Country Skiing Stadium wenige Kilometer voneinander entfernt.
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Stimmungsvolles Ambiente für die Abschlussfeier in der Arena di Verona.
Fotocredit: Getty Images
VERONA
Auch in der Region Venetien machen die Spiele Station, allerdings nicht mit Wettkämpfen. Im 2000 Jahre alten Amphitheater feiern Veranstalter, Sportler, Funktionäre und Fans am 22. Februar das Ende der Winterspiele. Wenig später steigt dort auch die Eröffnungsfeier der Paralympics, knapp 12.000 Zuschauer finden im antiken Rund Platz.
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(SID)
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