Italien will weltweiten Waffenstillstand für Olympische Winterspiele: "Wir müssen Fürsprecher des Friedens sein"

Italien wünscht sich, dass während der Olympischen Winterspiele im kommenden Februar weltweit die Waffen ruhen. "Wir müssen Fürsprecher des Friedens sein. In diesem Sinne legen wir den Vereinten Nationen im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina einen Vorschlag für einen Olympischen Waffenstillstand vor, der für alle Kriege gelten soll", sagte Außenminister Antonio Tajani.

Die Olympischen Ringe vor dem Start der Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo

Fotocredit: Getty Images

Das Land wolle "zu einem Drehkreuz und Motor für Frieden und Sicherheit werden", sagte er. In dem Entwurf fordere Italien einen Olympischen Waffenstillstand "für alle Konflikte weltweit, vom Nahen Osten bis zur Ukraine", so Tajani bei einer Konferenz zwischen Italien und Lateinamerika und der Karibik, die derzeit in Rom stattfindet.
Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) ruft nach dem antiken Vorbild während der Sommer- und Winterspiele zum Frieden auf.
Russland verstieß unter Wladimir Putin zuletzt mehrfach gegen das Prinzip: 2008 rollten während der Sommerspiele in Peking russische Panzer in Georgien ein.
2014 begann nach den Spielen von Sotschi die völkerrechtswidrige Annexion der Halbinsel Krim, und 2022 marschierte Russland zwischen den Winterspielen und den Paralympics in Peking in die Ukraine ein.
(SID)
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Quelle: Eurosport


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