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Olympia 2022: Sind Goldmedaillen in Peking aus echtem Gold, wie schwer und wie wertvoll sind sie - die Antworten
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Publiziert 01/08/2021 um 10:49 GMT+2 Uhr
Sind die Goldmedaillen bei Olympia wirklich aus echtem Gold, wie schwer sind sie und wie viel ist so eine Medaille wert? In Peking sind sie das große Ziel der Athletinnen und Athleten - die goldenen Medaillen für die Olympiasieger bei den Winterspielen 2022. Aber bestehen sie tatsächlich aus reinem Gold? Und wie ist das bei den Silbermedaillen und Bronzemedaillen, die es auf dem Podium gibt?
Olympia 2022: So sehen die Medaillen für die Winterspiele in Peking aus
Quelle: Eurosport
Olympia-Goldmedaillen sind nicht komplett aus echtem Gold, sondern müssen laut Vorgabe des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) aus mindestens 92,5% Silber bestehen und mindestens sechs Gramm Gold enthalten. Das wurde auch dieses Jahr bestätigt.
Silbermedaillen sind aus reinem Silber, während Bronzemedaillen aus rotem Messing (95% Kupfer und 5% Zink) bestehen und damit gar kein Edelmetall sind.
Der reine Materialwert einer Olympia-Goldmedaille von Peking 2022 liegt bei ca. 660 Euro - das bezieht sich nur auf den reinen Wert der Metalle, der ideelle Wert ist natürlich unermesslich.
Inspiriert wurde das Design von alten Schmuckanhängern aus Jade, die in China eine lange Tradition haben. Entsprechend finden sich auf jeder Medaille konzentrisch angeordnete Kreise auf der Vorderseite. Zentral sind dort die Olympischen Ringe, umgeben von dem Schriftzug "XXIV Olympic Winter Games Beijing 2022".
Auf der Rückseite findet sich das offizielle Logo der Winterspiele und zudem eine Gravur der Disziplin/Sportart.
Olympia-Goldmedaillen aus Elektroschrott
Die Medaillen bei den Sommerspielen von Tokio 2021 wurden aus recyceltem Material von Elektrogeräten hergestellt, die von den Menschen in Japan gespendet wurde.
Sie enthielten sogar mehr als sechs Gramm Gold und wogen 556 g, leichter waren Silber (550 g) und Bronze (450 g). Der Wert der Goldmedaille lag bei ca. 690 Euro.
Aus reinem Gold waren die Goldmedaillen bei Olympia nur ein Mal: In Stockholm 1912.
Olympia-Gold: Warum beißen die Sieger auf ihre Medaillen?
Früher war es eine Tradition, auf Gold zu beißen, um herauszufinden, ob der Gegenstand tatsächlich aus echtem Gold oder gefälscht war. Wenn Bissspuren auf dem Gold zu sehen waren, wusste man, dass es echt war, denn reines Gold ist weicher als gefälschte Legierungen. Im Sport und insbesondere bei den Olympischen Spielen wird diese Tradition für die Fotografen fortgesetzt.
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