Die diesjährigen Medaillen wurden aus recyceltem Material von Elekrogeräten hergestellt, die von den Menschen in Japan gespendet wurde. Die Olympia-Goldmedaillen müssen jedoch aus mindestens 92,5% Silber bestehen und mindestens sechs Gramm Gold enthalten.
In diesem Jahr enthalten die Goldmedaillen sogar mehr als sechs Gramm Gold. Silbermedaillen sind aus reinem Silber, während Bronzemedaillen aus rotem Messing (95% Kupfer und 5% Zink) bestehen und damit gar kein Edelmetall sind.
Die Olympia-Goldmedaillen von Tokio wiegen 556 g, leichter sind Silber 550 g und Bronze 450 g. Der Wert der Goldmedaille liegt bei ca. 690 Euro - das bezieht sich nur auf den reinen Materialwert des Metalls, der ideele Wert ist natürlich unermesslich.
Olympia Tokio 2020
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Aus reinem Gold waren die Goldmedaillen bei Olympia nur ein Mal: In Stockholm 1912.

Olympia-Gold: Warum beißen die Sieger auf ihre Medaillen?

Früher war es eine Tradition, auf Gold zu beißen, um herauszufinden, ob der Gegenstand tatsächlich aus echtem Gold oder gefälscht war. Wenn Bissspuren auf dem Gold zu sehen waren, wusste man, dass es echt war, denn reines Gold ist weicher als gefälschte Legierungen. Im Sport und insbesondere bei den Olympischen Spielen wird diese Tradition für die Fotografen fortgesetzt.
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