Vor den letzten beiden Paarungen lag die 17-Jährige zwischenzeitlich hinter der Japanerin Yuka Takahashi, die am Ende Silber holte, auf Rang zwei. Doch das letzte Paar mit Siegerin Myrthe de Boer (NED) und der Drittplatzierten Binyu Yang (CHN) ließ Stirnemanns Traum platzen.

"Mein Rennen war ganz gut soweit. Natürlich träumt man von mehr, aber ich denke ich habe eine ganz gute Leistung abgerufen und ich denke, das ist auch für die nächsten Wettkämpfe ganz wichtig“, sagte Stirnemann. Für die eher leichte Athletin Ostlender waren der die windigen Bedigungen besonders herausfordernd: "Die Gegengerade mit dem Gegenwind war sehr hart." Mit ihrer soliden Leistung schaffte es die junge Athletin noch auf Rang 18.

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Auch Felix Motschmann und Manuel Zähringer hatten auf der Natureisbahn mit starkem Wind zu kämpfen. Doch als einer der Jüngsten im Feld der Eisschnellläufer wertete Motschmann seinen 16. Platz positiv: "Ja, zufrieden bin ich, aber es ist natürlich hart. 1500m ist eine der härtesten Strecken und das brennt“. Zähringer landete auf Rang 18.

Nach einem Tag Pause geht es am Mittwoch mit den Mixed-Staffeln weiter.

Ski Alpin: Nächstes Top-10-Ergebnis

Marinus Sennhofer erreicht bei schwierigen eisigen Bedingungen im Riesenslalom den zehnten Platz. Der in der Kombination mit einem starken Platz neun auftrumpfende Max Geissler-Hauber scheidet im ersten Durchgang aus.

Eine Verschnaufpause oder Zeit zum Grübeln gibt es nicht. Der Slalom der Jungen und Mädchen steht auf dem Plan – eine Disziplin die den deutschen Skifahren liegt. „Jeden Tag werden die Würfel neu gewürfelt. Die Medaille ist immer drin, wenn man keinen Fehler macht und Vollgas gibt“, gibt sich Marinus Sennhofer selbstbewusst. Zumindest ein Top-10-Platz haben Geissler-Hauber und Sennhofer sich als Ziel gesteckt.

Trainer Markus Eberle sendet derweil noch einmal beste Genesungswünsche nach München, wo Katharina Haas morgen operiert wird. Die für den SC Gerstetten startende Athletin war nach ihrem Sturz im Riesenslalom verletzungsbedingt aus Lausanne abgereist. Für Haas nominierte der Deutsche Olympische Sportbund Sophia Zitzmann (SC Gaißach) nach, die heute in Lausanne eintraf.

Skimountaineering: "Geile Performance"

Die Leistungen seiner Athleten ließen Trainer Thomas Bösl zu euphorischen Aussagen hinreißen: "Das war ein Traum, wirklich gut!" Sophia Wessling und Finn Hösch liefen auf die Plätze sieben und acht, wobei sogar noch mehr drin gewesen wäre.

Kurz nach dem Start des Halbfinales spürte Finn Hösch den Ellbogen einer seiner Mitstreiter. "Bei der Engstelle will jeder als Erster sein, aber das war schon grenzwertig." Auch auf der Abfahrt lief es nicht optimal für ihn. Er fuhr ein Tor auf der Innenbahn an, doch ein Athlet zog von Außen in die Kurve hinein und schnitt Hösch damit den Weg ab, was fast zum Sturz führte. So schied er im Halbfinale aus.

Ebenfalls für das Halbfinale qualifizierte sich nach einem "richtig guten" Viertelfinale, wie Bösl es formulierte, Sophia Wessling. Auch ihr wurde der Weg abgeschnitten, wodurch sie auf Platz vier zurückfiel. Sie versuchte in der Abfahrt nochmal alles und kam sogar noch bis auf einen Meter an den dritten Platz heran, der zur Finalteilnahme berechtigt hätte. "Das ist natürlich ärgerlich, dass es im Lauf der vierte Platz war. Schade, dass ich nicht weitergekommen bin."

Für die Mixed-Staffel morgen rechnen sich die Athleten und auch die Trainer einiges aus. "Wir sind ein homogenes Team, da haben wir gute Chancen", so Finn Hösch. "Morgen hauen wir nochmal richtig einen raus", kündigte Trainer Bösl an.

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Eishockey: Vorrunde beendet

Die Vorrunde des 3-gegen-3-Turniers mit nationengemischten Teams ist zu Ende. Bei den Jungen stehen sich im morgigen Halbfinale die deutschen Marlon D'Acunto und Torwart Matthias Bittner mit ihren Teams gegenüber. Für Daniel Assavolyuk und Roman Kechter ist das Turnier zu Ende. Ihre Teams konnten sich nicht fürs Halbfinale qualifizieren.

Bei den Mädchen stehen Leonie Böttcher, Celine Mayer und Maya Stöber mit ihren Teams im Halbfinale. Für Chanel Hofverberg und Felicity Luby ist das Turnier dagegen beendet. Alle fünf Mädchen spielen aber noch das normale Turnier für Deutschland, was im Anschluss an das 3-gegen-3-Turnier beginnt.

Curling: Deutsches Team schlägt China

Das deutsche Mixed-Curling-Team hat durch einen 7:6-Sieg gegen China das Tor zum Viertelfinale weit aufgestoßen. Drei Punkte im letzten End sicherten den verdienten Sieg.

"Wir waren das bessere Team und haben uns das Leben ein bisschen selber schwer gemacht. Wir sind mega stolz und erleichtert", sagte Trainer Andreas Kapp. Morgen geht es zum Abschluss der Gruppe gegen Ungarn.

(DOSB)

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