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Sportminister der Europäischen Union fordern mehr Transparenz bei Vergabe von sportlichen Großereignissen
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Publiziert 21/12/2021 um 15:22 GMT+1 Uhr
Die 23 für den Sport zuständigen Minister der Europäischen Union haben in einer gemeinsamen Erklärung zu mehr Transparenz bei der Vergabe von Sport-Großereignissen durch internationale Fachverbände aufgerufen. In dem Appell werden zudem die Wahrung demokratischer Prinzipien und der Menschenrechte gefordert. Das Schreiben wurde mitunter von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) unterzeichnet.
Die Olympischen Spiele finden 2022 in Peking statt
Fotocredit: Getty Images
"Während viele internationale Sportverbände Transparenz demokratische Prozesse achten, tun das viele nicht. Es ist offensichtlich, dass die Entscheidungsfindungen reformiert werden müssen", hieß es in dem Schreiben: "Die Zeit zum Handeln ist jetzt."
Man erwarte Maßnahmen der Verbände, insbesondere bezogen auf die Event-Vergabe. Korruption, Manipulation, undurchsichtige Verfahren und undemokratische Entscheidungsfindungen würden "die Kernwerte des Sports untergraben und seine Integrität gefährden."
Im kommenden Jahr finden unter anderem die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) sowie die Fußball-WM in Katar (21. November bis 18. Dezember) statt.
Beide Veranstaltungen sind wegen der Menschenrechtslage in den jeweiligen Austragungsländern umstritten.
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(SID)
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