Ansturm aufs WSOP 2026 Main Event: Teilnehmerstärkster Tag, Negreanu steigt ein, Hooman mit dem größ
VonBeth Knox
Publiziert 06/07/2026 um 10:20 GMT+2 Uhr
Flight 1D brachte einige große Namen nach Las Vegas, Daniel Negreanu und Shaun Deeb starteten ins Turnier. In dem großen Teilnehmerfeld war auch Deutschland zahlreich vertreten. David Hooman aus Großbritannien sicherte sich nach inoffiziellen Zahlen einen Stack von 345.680.
Daniel Negreanu WSOP2026 Monique Marestein
Fotocredit: Eurosport
UFC-Champion Sean O‘Malley eröffnete Tag 1D des WSOP Main Events. Traditionell ist dies der teilnehmerstärkste Startflight, so auch in diesem Jahr – das Event knackte die 8.000er-Marke an Anmeldungen.
3.638 Teilnehmer sind mit diesem Flight sicher gelandet. Damit begeben sich 6.106 Spieler aus den Tagen 1 A-D auf die Reise durch die Tage 2 ABC und 2D des Main Events.
Zum Zeitpunkt der ersten 20-minütigen Pause nach Level 1 waren bereits 3.440 Teilnehmer allein an diesem Tag im Rennen und damit mehr als in den vorherigen Flights zusammen, im Laufe der Level überschritt diese Zahl deutlich die 4.000.
Unter ihnen befanden sich auch 19 Spieler aus Deutschland, von denen nur drei nach Hause geschickt wurden. Joshua Gebissa beendete den Tag als bester Deutscher mit einem starken Chip-Count von 220.600. Fußballdeutschland ist zwar aus der WM ausgeschieden, in der inoffiziellen Poker-Weltmeisterschaft jedoch weiterhin vertreten: Der ehemalige Fußballprofi Max Kruse stieg in den Kampf um den Titel ein und konnte sich für Tag 2 qualifizieren.
Auf ihn hatten alle gewartet: Daniel Negreanu. Der Kanadier ist siebenfacher Braceletgewinner und einer der besten Pokerspieler der Welt. Nach Tag 1D kann er sich eine kleine Pause gönnen, er liegt mit seinem Stack aber knapp unter den anfänglichen 60.000, an Tag 2D wird er also intelligent verwalten und ausbauen müssen.
Mit von der Partie ist seit diesem Flight auch Shaun Deeb, der allerdings weniger um das große Geld spielt, sondern es hauptsächlich auf den Titel Player of the Year abgesehen hat, den er sich schon im vergangenen Jahr sichern konnte. Mit zwei dieser Auszeichnungen in Serie – und dreien insgesamt – würde er Geschichte schreiben.
Chipleader nach fünf Leveln an Tag 1D ist der Brite David Hooman mit einem Stack von 345.680, wobei diese Zahl noch nicht bestätigt ist, auf ihn folgt der US-Amerikaner Taylor von Kriegenbergh mit 312.800 Chips. Hooman würde die Führung im Gesamttableau der Tagessieger der ersten Flights übernehmen, gefolgt von Ryuta Nakai (Flight 1A) und Yulian Bogdanov (1C), mit deutlichem Abstand zu Osmar Rockenbach (1B) mit einem Chip-Count von 268.900.
Nun steht Tag 2ABC an, bei dem die Qualifizierten der Tage 1 A-C aufeinandertreffen. Anschließend folgt noch Tag 2D, an dem das riesige Feld von Tag 1D reduziert wird, dann geht es ans Eingemachte. Ab Tag 3 (nach deutscher Zeit in der Nacht vom 8. auf den 9. Juli) heißt es jeder gegen jeden in einem zusammengelegten Teilnehmerfeld.
Ein Einstieg ins Turnier ist zwar auch an den Tagen 2ABC und 2D noch möglich, da die Late Registration während der ersten beiden Level noch offen ist, doch es gab noch nie einen Champion in diesem Event, der erst so spät seine Teilnahme erklärte.
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