WSOP Main Event 2026: Die Vorentscheidung spitzt sich zu, zahlreiche Deutsche überstehen Flight 2ABC
VonBeth Knox
Publiziert 07/07/2026 um 10:18 GMT+2 Uhr
An Tag 2ABC hat sich das Teilnehmerfeld schon zusammengeschoben, etwa die Hälfte aller Starter sind noch im Rennen. Der Argentinier Gaspar Fernandez sichert sich die Führung, während einige große Namen die Pokerbühne verlassen mussten. Die deutschen Spieler schlagen sich ordentlich. Morgen wird weiter ausgesiebt, Tag 3 rückt näher.
Michael Mizrachi WSOP26 Travis Ball
Fotocredit: Eurosport
Beim Main Event der World Series of Poker geht es an den Tagen 2ABC und 2D darum, das Teilnehmerfeld festzulegen. Dafür nahmen zunächst die ”Überlebenden” der Flights 1A-C erneut ihre Plätze an den Pokertischen von Las Vegas ein. 1.260 von ihnen dürfen sich auf Tag 3 freuen.
Tag 2ABC sah noch 312 Neueinsteiger, nach Level 7 – dem zweiten Level des Tages – schloss die Late Registration und damit der Turniersaal seine Türen. Auch für den morgigen Tag 2D sind zu Beginn noch neue Teilnehmer zugelassen, anschließend wird sich das endgültige Feld zusammensetzen.
Unter den vergleichsweise wenigen Neuankömmlingen waren auch einige deutsche Spielerinnen und Spieler, so hat sich das schwarz-rot-goldene Starterfeld noch einmal etwas vergrößert. Verabschieden musste sich aus deutscher Sicht nur Pierre Mothes. Die über vierzig Verbliebenen haben einen großen Schritt in Richtung der Geldränge getan, welche Analysen und Erwartungen zufolge früh an Tag 4 erreicht werden könnten, je nach Anzahl der Bustouts an den noch kommenden Tagen 2D und 3.
Beinahe die Hälfte der deutschen Teilnehmer ist im sechsstelligen Bereich unterwegs. Andere haben an diesem Tag zwar herbe Verluste einstecken müssen und stehen bei einem Stack weit unter dem Startwert von 60.000, in erster Linie geht es aber ums Weiterkommen. Jeder weitere Tag ist dann eine neue Chance, den geschrumpften Stack wieder auf- und aufzubauen.
Beinahe die Hälfte der deutschen Teilnehmer ist im sechsstelligen Bereich unterwegs. Andere haben an diesem Tag zwar herbe Verluste einstecken müssen und stehen bei einem Stack weit unter dem Startwert von 60.000, in erster Linie geht es aber ums Weiterkommen. Jeder weitere Tag ist dann eine neue Chance, den geschrumpften Stack wieder auf- und aufzubauen.
Für Jason Koon ist das Main Event beendet. Der Rekordsieger der Triton Poker Series hatte dem Paar (10en) des Franzosen Jeremy Messas nichts entgegenzusetzen.
Die ehemaligen Champions Joe Cada und Daniel Weinman mussten an diesem Tag 2ABC ebenfalls schon ihre Sachen packen.
Michael Mizrachi behält weiterhin eine gute Ausgangsposition, um den wiederholten Titelgewinn ins Visier zu nehmen. Phil Hellmuth ist mit einem Stack im unteren sechsstelligen Bereich bei weitem noch nicht abzuschreiben.
Flight 1A-Chipleader Ryuta Nakai legte einen holprigen Start hin und verlor während der ersten beiden Level des Tages fast die Hälfte seines Stacks. Am Ende des Tages kann er jedoch einen soliden Stack von 235.500 mitnehmen, um an Tag 3 wieder anzugreifen.
David Kluchman führte lange Zeit mit 720.000, erlitt während der letzten Hände des Tages jedoch einen großen Verlust. Gegen das Full House des Chinesen Junjie Tang verlor er 208.000. Der US-Amerikaner Mason ”The Milkman” Vieth war dahinter in Lauerstellung, konnte am Ende aber nicht von der späten Einbuße seines Landsmannes profitieren. Dennoch startet er mit einem beachtlichen Stack von 730.000 in Tag 3.
Gaspar Fernandez aus Argentinien konnte seine starke Performance aus Flight 1C (Top 10-Ergebnis) bestätigen und beendete Tag 2ABC mit einem Stack von 754.000 an der Spitze des Feldes.
Tag 2D steht unmittelbar bevor: 3.638 Spieler von Flight 1D dürfen zurückkehren, dazu kommen bisher um die 200 Neueinsteiger; durch die Late Registration wird diese Zahl wohl noch ansteigen. Das Ziel ist für alle gleich – Tag 3 und der Kampf um die Geldränge.
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