WSOP Main Event 2026: Teilnehmerfeld und Preispool stehen fest, Deutsche mit starken Stacks dabei
VonBeth Knox
Publiziert 08/07/2026 um 09:56 GMT+2 Uhr
Das Boarding ist abgeschlossen, Gate closed – Nach Tag 2D des Main Events steht die finale Teilnehmerzahl fest, woraus sich auch die Höhe des Preispools ergibt, um den nun gespielt wird. Der Chiplead liegt bei über 800.000, einige Favoriten haben das Feld verlassen.
Alex Foxen WSOP26 Travis Ball
Fotocredit: Eurosport
Das Main Event 2026 ist mit 9.208 Registrierungen das viertgrößte in der Geschichte des WSOP-Turniers.
An Tag 2D kamen noch 820 Neueinsteiger hinzu, 2.034 Spieler haben die fünf Level überstanden. Am Ende des Tages steht die endgültige Teilnehmerzahl für Tag 3 bei 3.294 Spielern, da das Feld der Tage 2ABC und 2D nun zusammengelegt wird.
Im Preispool befinden sich damit über 85 Millionen US-Dollar. Die Geldränge umfassen die ersten 1.382 Plätze und werden voraussichtlich an Tag 4 erreicht. Spieler an den Positionen 1.151 bis 1.382 erhalten jeweils 15.000$, dann steigt der Geldgewinn in 2.500er-Schritten bis hin zu den 10 Millionen US-Dollar für den Gesamtsieger.
Für Daniel Negreanu ist der Traum vom Sieg im Main Event geplatzt, überraschend endete das Turnier für ihn schon an Tag 2.
Vom Football-Feld an den Pokertisch und das erfolgreich: Alex Foxen, der zurzeit den Global Poker Index (GPI) anführt, tauchte auf der Bildfläche auf und hinterließ bei Mitspielern und Zuschauern gleichermaßen einen bleibenden Eindruck.
”Midnight Mayor” Jimmy D’Ambrosio sorgte am Feature Table für ordentlich Stimmung. Garett Maybery aus Kanada, der schon an Tag 1D von seinen Mitspielern als Favorit gehandelt wurde, präsentierte sich stark und kann mit einem Stack von 360.000 den nächsten Schritt in Richtung Titel gehen.
An diesem richtungsweisenden Tag 2D mussten nur drei deutsche Teilnehmer ihre Sachen packen. Über 60 weitere Deutsche qualifizieren sich für den nächsten Tag und treffen dort auf die Überlebenden des Tages 2ABC. Besonders Yannick Schumacher hat sich mit einem Stack von 738.000 einen komfortablen Verhandlungsspielraum geschaffen. Er belegte in der Tageswertung Platz 4 und setzte sich mit seinem Chip-Count noch vor den Zweitplatzierten des Vortages, Mason Vieth (730.000). Schumacher kann dem kombinierten Feld an Tag 3 also beruhigt entgegenblicken. Mehr als 20 der deutschen Spieler können ebenfalls auf Chips im sechsstelligen Bereich zurückgreifen und sind damit bestens gerüstet.
Der US-Amerikaner Jeff Fenster stieß die Tür zu Tag 3 zunächst weit auf, nachdem er sich recht spontan an Tag 2 entschieden hatte, am Main Event teilzunehmen, und führte den Chip-Count für den Großteil des Tages an. Letztendlich musste er sich jedoch dem Franzosen Lorenzo Lavis mit 808.000 und seinem Landsmann Michael Rossitto (770.500) geschlagen geben. Tag 2ABC-Chipleader Gaspar Fernandez (754.000) nimmt in der Gesamtwertung die Verfolgung auf.
An Tag 3 ist es noch ein letztes Mal ein Kampf ums Überleben, dann stehen nicht nur Chips und Chancen, sondern bares Geld auf dem Spiel.
Es gibt kein Entkommen mehr, das Feld wird zusammengeführt und alle Pokerprofis – und solche, die es werden wollen – stehen sich erbarmungslos gegenüber.
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