Adam Blythe traut Tadej Pogacars Komplettierung der fünf Monumente zu: "Glaube, dass er es schaffen kann"

Nach Ansicht von Eurosport-Experte Adam Blythe gibt es für Tadej Pogacar bei Eintagesrennen keine Leistungsgrenze. Der ehemalige britische Radrennfahrer traut dem Slowenen zu, alle fünf Monumente zu gewinnen. Mit der Strecke Lüttich–Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt hat der 24-Jährige zwei Klassiker bereits abgehakt. Für Blythe kann Pogacar das Kunststück komplettieren.

Tadej Pogacar (Fotó: Twitter/UAE Team Emirates)

Fotocredit: Twitter

Auf die Frage, wo Pogacars Grenzen bei den Klassikern liegen, antwortete Blythe im exklusiven Eurosport-Interview: "Ich glaube nicht, dass er eine hat, um ehrlich zu sein."
Nach dem Ende der letzten Saison habe der Slowene etwas gut zu machen, glaubt der Experte: "Ich denke, er will dieses Jahr nach Flandern zurückkehren und etwas beweisen. Letztes Jahr ist er erstaunlich gut gefahren, dann hat ihn eine schlechte Taktik im Stich gelassen. Deshalb denke ich, dass er zurückkommen und das Rennen wie im letzten Jahr dominieren will."
Nach Ansicht von Blythe hat Pogacar bei den Eintagesrennen einen Vorteil: "Die Eintagesrennen liegen ihm als Fahrer."
Aus der Reihe der fünf Monumente des Radsports konnte der 24-Jährige schon die Rundfahrt von Lüttich-Bastogne-Lüttich (2021) sowie die Lombardeirundfahrt (2021 & 2022) für sich entscheiden. Nach Meinung von Blythe kann Pogacar auch die Strecke Mailand-San Remo, die Flandern-Rundfahrt sowie Paris-Roubaix ins Visier nehmen.

Blythe: "Er kann es schaffen"

Blythe schätzte ein, dass das Ziel von Pogacar vorerst auf der Tour de France liegt: "Ich denke also, ja, er kann Paris-Roubaix in Zukunft gewinnen, aber ich denke, wenn er die Tour de France wieder gewinnen kann, muss er das auch tun. Das wird also das Hauptaugenmerk sein."
Langfristig müsse sich jedoch der Fokus von Pogacar verschieben: "Ich denke, wenn er erst einmal akzeptiert hat, was er bei der Tour de France machen will, und sagt: 'Gut, ich werde versuchen, einige Klassiker und Monumente zu gewinnen', dann wird sich der Fokus ändern. Ich glaube, dass er es schaffen kann, alle fünf zu gewinnen, aber das wird noch ein paar Jahre dauern."
Der zweifache Tour-de-France-Sieger hat einen glänzenden Start in das Jahr 2023 hingelegt und drei Etappen gewonnen, als er letzte Woche bei der Vuelta a Andalucia den Gesamtsieg errang und bei seinem Saisondebüt auch Jaen Paraiso Interior gewann.
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Quelle: Eurosport

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