Der Italiener, der als Agent für viele Top-Fahrer vor allem südamerikanischer Herkunft arbeitet, hatte zwar bereits einen Vorvertrag zur Verlängerung bei Movistar mit Unzue ausgehandelt, dann aber doch ein Angebot von Ineos annehmen wollen, um Amador gemeinsam mit Giro d'Italia-Sieger Richard Carapaz zu den Briten zu transferieren.

Unzue bestand zunächst auf den Vorvertrag und verlangte, dass sich Amador aus diesem freikaufe, sollte er zu Ineos wechseln wollen. der Fall landete im Dezember vor der UCI. Wie genau die Lösung am Ende aussieht, ist nicht bekannt. Allerdings hatte Unzue im Verlauf des Streits bereits angekündigt, nie mehr mit Acquadro zusammenarbeiten zu wollen. Deshalb mussten die Movistar-Fahrer Imanol Erviti und Sergie Samitier für eine Vertragsverlängerung den Agenten wechseln und Oscar Rodriguez unterschrieb statt bei Movistar bei Astana.

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Amador war einer von Carapaz' wichtigsten Helfern bei dessen Giro d'Italia-Sieg im Mai 2019 und wird diese Rolle voraussichtlich auch 2020 bei Ineos wieder ausfüllen. Wann der Costa Ricaner erstmals für die Briten einen Rennen bestreitet, steht noch nicht fest.

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