Mikel Landa scheidet nach Unfall mit Rennarzt-Auto bei Baskenland-Rundfahrt aus - Soudal Quick-Step kritisiert Vorfall

Mit mehr als 13. Minuten Rückstand auf Etappensieger Paul Seixas (Decathlon CMA CGM) erreichte Mikel Landa (Soudal Quick-Step) das Ziel des zweiten Tagesabschnitts der Baskenland-Rundfahrt (2.UWT). Der Spanier war in der letzten Abfahrt des Tages gestürzt und zunächst liegengeblieben, ehe er doch wieder auf sein Rad stieg und das Rennen beendete.

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Quelle: Eurosport

Bei anschließenden Untersuchungen im Krankenhaus wurden nach Angaben von Soudal Quick-Step zwar keine Frakturen noch sonstige schwereren Verletzungen festgestellt. Vorsichtshalber entschied das Team aber, dass der Spanier nicht mehr zur 3. Etappe antreten wird.
Nachdem zunächst die Sturzursache unklar war, äußerte sich Soudal-Teammanager Jürgen Foré noch am Abend gegenüber der Zeitung "Het Nieuwsblad" zum Unfallhergang. Wie der Belgier erklärte, habe der Wagen des Rennarztes auf der schmalen und schnellen Abfahrt Landa umgefahren.
"Das ist manchmal einfach nur ärgerlich! Wir tun alles für die Sicherheit, und dann passieren solche Dinge. Als Team steht man da mit leeren Händen da und muss trotzdem die Konsequenzen tragen", sagte Foré, der sich auch darüber verärgert zeigte, dass sich niemand beim Fahrer oder dem Team für die gefährliche Aktion entschuldigt habe.
Bei dem Fahrzeuglenker handelte es sich um den zweimaligen Vuelta-Etappensieger Santiago Blanco. Der 51-jährige Spanier wurde zunächst nur mit einer Geldbuße von 500 Schweizer Franken bestraft. Später entschied die Jury, ihn aus dem Rennen zu nehmen und eine Gelbe Karte gegen ihn auszusprechen.
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Seixas überirdisch - Lipowitz im Sprint der Verfolger geschlagen

Quelle: Eurosport


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