Tour de France 2026: Anhaltende Hitzewelle sorgt für Gefahr in Abfahrten - Paul Seixas: "War wie eine Eisbahn"
VonJan Zesewitz
Publiziert 14/07/2026 um 22:40 GMT+2 Uhr
Die anhaltende Hitzewelle in Frankreich prägte auch die harte 10. Etappe der Tour de France durch das Zentralmassiv. Nicht nur für die Fahrer, auch für die Straßenverhältnisse sind die Temperaturen eine Herausforderung. In der Abfahrt vom Pas de Peyrol bekam das neben Chris Harper und Matteo Jorgenson auch Tom Pidcock zu spüren. Sie stürzten, der Brite und Paul Seixas beschwerten sich im Ziel.
Pidcock beklagt Straßenverhältnisse: "Dieser weiße Sch... ist rutschig"
Quelle: Eurosport
"Ich habe nicht damit gerechnet", sagte ein von Schürfwunden gezeichneter Pidcock. "Ich weiß nicht, was die hier machen, wenn sie ihre Straßen saubermachen, die machen diesen weißen Scheiß auf die Straßen und der ist verdammt rutschig."
Der 27-Jährige gab im Anschluss Entwarnung. Die Wunden seien zwar "nervig", aber schwerer verletzt sei er nicht. Bei dem "weißen Scheiß" handelt es sich um Kalk, das ein Schmelzen des Asphalts verhindern soll.
Das gelang laut Seixas aber nicht sonderlich gut. "Der Asphalt war geschmolzen", erklärte der Teenager, der am französischen Nationalfeiertag als bester Franzose Dritter der Etappe wurde. "Die Abfahrten waren extrem gefährlich. Ich habe gespürt, dass mein Hinterrad rutschte, ohne dass ich mich in die Kurve gelegt habe. Es war wie eine Eisbahn."
Pidcock kam nach seinem Sturz in die Gruppe der Favoriten zurück, musste aber im Finale nach der Attacke von Tadej Pogacar abreißen lassen und verlor als Etappen-Neunter 1:59 Minuten auf den slowenischen Dominator.
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Quelle: Eurosport
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