Massensturz sorgt für massive Kritik: Fahrersprecher Trentin attackiert UCI - "versteckt sich hinter dummen Gründen"

Der schwere Massensturz bei der Burgos-Rundfahrt hat für massive Kritik von Fahrersprecher Matteo Trentin am Weltverband UCI gesorgt. "Aus meiner Sicht muss die UCI damit aufhören, sich hinter dummen Gründen zu verstecken - es ist Zeit zu handeln", so der Italiener. "Wir haben 2020 so viel Zeit in Gesprächen mit ihnen verbracht und alle unsere Forderungen betrafen die Sicherheit auf den Straßen."

Vuelta a Burgos : Timo Roosen wins the race, big crash

Quelle: Eurosport

Zwar gestand Trentin, "dass Dinge getan wurden, das muss man sagen - aber wenn man sich die Roadbooks der Rennen anschaut, wird das praktisch nie respektiert".
Der Routinier, der selbst bei der Burgos-Rundfahrt am Start und Vorsitzender der Profigewerkschaft CPA ist, nahm sich im Interview mit "L'Equipe-TV" wütend das internationale Reglement vor:
"Wenn es um schwachsinnige Probleme geht, finden sie superschnell Lösungen, etwa bei der Begrenzung der Sockenlängen! Ok, ich übertreibe... Die Wahrheit ist, dass es Vorgaben gibt, wie eine Zielgerade aussehen soll, wie Sprints ablaufen sollen. Das wird nie respektiert", prangerte der 33-Jährige Ex-Europameister an.
Die UCI müsse nun durchgreifen und die Sicherheit und Gesundheit der Fahrer vor zu gefährlichen Streckenführungen der Veranstalter schützen.
"Es gibt ein Bußgeld oder Sanktionen gegen die Organisatoren. Müssen wir wirklich warten, bis jemand stirbt oder sich sehr schwer verletzt? Der Verband muss das tun, was man von einer solchen Institution erwartet, nämlich Regeln aufstellen und dafür sorgen, dass diese eingehalten werden. Ich erwarte wirklich nun Handlungen und nicht wie derzeit nur Worte und Dummheiten!"
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Vuelta a Burgos : Timo Roosen wins the race, big crash

Quelle: Eurosport

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