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Wechsel-Gerüchte um Froome: Das sagt Movistar

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Chris Froome

Fotocredit: Getty Images

Vonradsport-news.com
19/05/2020 Am 08:16 | Update 19/05/2020 Am 08:30

Nachdem das Team Ineos Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Chris Froome noch innerhalb dieser Saison dementiert hatte, bestätigte nun auch die Movistar-Mannschaft, die neben Bahrain - McLaren, NTT oder Israel Start-Up Nation als möglicher neuer Arbeitgeber des Briten genannt worden war, dass Froome in diesem Jahr nicht nach Spanien wechseln werde.

"Froome ist für uns in 2020 keine Option", sagte ein Movistar-Sprecher gegenüber der spanischen Sportzeitung "Marca".

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Der viermalige Tour-de-France-Sieger war ins Zentrum diverser Spekulationen geraten, weil sein Vertrag bei Ineos zum Saisonende ausläuft und ein möglicher neuer Kontrakt bei seinem langjährigen Team geringer dotiert sein würde.

Zudem wäre der bald 35-jährige Froome bei der Tour nur einer von drei Kapitänen. Und aufgrund seiner langen Auszeit aufgrund seines schweren Sturzes beim Critérium du Dauphiné 2019 steht hinter seinem Leistungsvermögen nach wie vor ein Fragezeichen.

Froome fehlt Rückendeckung von Ineos

Die Diskussion wurde noch durch Aussagen seines Teamkollegen Egan Bernal befeuert, der kürzlich erklärt hatte, sich als Titelverteidiger nicht von vornherein Froomes Ambitionen auf ein fünftes Gelbes Trikot unterordnen zu wollen. Der hatte das verärgert zur Kenntnis genommen.

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"Chris ist ganz klar sauer auf die Teamleitung, weil niemand auf Bernals Worte reagiert hat", zitierte die "L'Equipe" ein Familienmitglied von Froome.

Movistar aktuell ohne Fahrer für die Grand-Tour-Siege

Movistar war als mögliches neues Team genannt worden, weil die Spanier nach dem Weggang von Nairo Quintana, Mikel Landa und Richard Carapaz über keinen potenziellen GrandTour-Kandidaten mehr verfügen.

Zudem fusionierten Anfang Mai der spanische Telekonkonzern Telefónica - die Movistar-Muttergesellschaft - und der amerikanische Kabelanbieter Liberty Global ihre Töchtergesellschaften in Großbritannien, wodurch dort laut Handelsblatt ein neuer Marktführer im Wert von 35,5 Milliarden Euro entstanden ist.

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