"Es war heute eine echte Königsetappe, vor allem der starke Regen hat den Schlussanstieg noch schwerer gemacht. Ich fuhr in der Gruppe der Favoriten, wollte so lange wie möglich mit einer Attacke warten. Dann dachte ich 'jetzt oder nie' und habe es versucht", sagte Buchmann:

Klar wäre ein Sieg mehr als schön gewesen, aber ich werde morgen alles geben, um die eine Sekunde auf das Podium aufzuholen.
Wallonischer Pfeil
Kopf-an-Kopf-Duell: Alaphilippe gegen Fuglsang wird zum Dauerbrenner
24/04/2019 AM 22:00

Buchmann hatte am Schlussanstieg aus der Favoritengruppe heraus attackiert, aber nicht alle Kontrahenten abschütteln können. Sieger Poels feierte ein kleines Happy End einer schwierigen Woche: Er war am Mittwoch gemeinsam mit seinem Kapitän Chris Froome auf einer Trainingsfahrt, als dieser so schwer zu stürzte und sich diverse Brüche zuzog.

Die Führung in der Gesamtwertung übernahm Fuglsang vom Briten Adam Yates (Mitchelton-Scott), der als Tagessechster auf Platz zwei (+0:08 Minuten) zurückfiel. Buchmann (+0:21) rückte um drei Plätze auf Rang vier vor.

Vor einem Jahr: Buchmann kämpft in Regenschlacht um Dauphiné-Sieg

Greipel muss aufgeben

Die 71. Dauphine endet am Sonntag mit einer 113,5 km langen Etappe zwischen Cluses und Champery, die allerdings nicht mehr die ganz großen Schwierigkeiten aufweist.

Nicht mehr dabei war am Samstag Routinier Andre Greipel, der vor dem Start der vorletzten Etappe wegen Magenproblemen ausstieg. Das teilte sein Team Arkea-Samsic am Samstagmittag mit. Der einstige Top-Sprinter, elfmaliger Sieger einer Tour-de-France-Etappe, fährt in dieser Saison nach seinem Wechsel vom Team Lotto-Soudal seiner Bestform hinterher.

(SID)

Schwimmen oder Radfahren? Zielgerade unter Wasser

Tour de France
Buchmann ernüchtert - und kämpferisch: "Versuche es 2021 wieder"
21/09/2020 AM 07:54
Tour de France
Schachmann versucht es vergeblich: So lief die Schlussetappe
20/09/2020 AM 18:06