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E3 Saxo Classic 2026: Mathieu van der Poel feiert Hattrick beim Klassiker - erst Solo, dann Zitterpartie in Belgien
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Update 27/03/2026 um 20:40 GMT+1 Uhr
Mathieu van der Poel hat eine dramatische Ausgabe des E3 Saxo Classic 2026 gewonnen und damit den Hattrick beim Klassiker in Belgien perfekt gemacht. Der Niederländer setzte knapp 43 Kilometer vor dem Ziel zum Solo an, wurde im Finale aber beinahe noch von einer vierköpfigen Verfolgergruppe abgefangen. Diese taktierte jedoch einen Kilometer vor dem Ziel plötzlich, wovon van der Poel profitierte.
Zittern bis zum Schluss: Van der Poel rettet Vorsprung dramatisch
Quelle: Eurosport
Seinen 60. Profisieg auf der Straße hatte sich Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) sicher etwas anders vorgestellt. Wären sich seine Verfolger 1000 Meter vor dem Ziel nicht erstmals uneinig gewesen, wäre dem Niederländer der schon sicher geglaubte Sieg bei der 68. E3 Saxo Classic wohl noch vermasselt worden.
Aber van der Poel nutzte die Situation zu einer verzweifelten letzten Beschleunigung, die ihm nach einem langen Solo nach 208,8 Kilometern in Harelbeke doch noch den dritten Erfolg in Serie sicherte.
Zweiter und damit buchstäblich erster Verlierer war der Norweger Per Strand Hagenes (Visma – Lease a Bike), der vier Sekunden hinter van der Poel im Sprint eines Quartetts den Belgier Florian Vermeersch (UAE – Emirates – XRG) auf Platz drei verwies.
Vierter wurde dessen Landsmann Stan Dewulf (Decathlon – CMA CGM), der zur frühen Ausreißergruppe gehört und ein bärenstarkes Rennen abgeliefert hatte. Mit Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) kam ein weiterer Norweger unter die Top 5.
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Dramatisches Finale: Verfolger taktieren, van der Poel profitiert
Quelle: Eurosport
Pedersen kann van der Poel nicht gefährden
Aus dem ersten Feld heraus sprintete der Däne Tobias Lund Andresen (Decathlon – CMA CGM, +0:24) als Sechster über den Strich. Christophe Laporte (Visma – Lease a Bike) aus Frankreich komplettierte ein starkes Mannschaftsergebnis seiner Equipe, die mit dem Ausgang des Rennens, das Spannung auf höchstem Niveau bot, aber dennoch nicht zufrieden sein konnte.
Der Belgier Gianni Vermeersch (Red Bull – Bora – hansgrohe) beendete den Klassiker als Achter, nachdem ausgerechnet sein Teamkollege Tim van Dijke am Taaienberg eine Schlüsselrolle gespielt hatte: Mit seiner dortigen Attacke wurde der Niederländer unfreiwillig zum Anfahrer des späteren Siegers – diese Szene entpuppte sich als der letztlich entscheidende Vorstoß.
Der im Vorfeld als größter Herausforderer van der Poels genannte Mads Pedersen (Lidl – Trek) musste mit Platz neun Vorlieb nehmen. Zehnter wurde der Italiener Matteo Trentin (Tudor).
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"Gefährlich!" Van der Poel setzt zur Solo-Verfolgungsjagd an
Quelle: Eurosport
Van der Poel mit "All-Out im Sitzen bis zur Ziellinie"
Dass der Rennverlauf auf den finalen 20 Kilometern nicht nach van der Poels Vorstellung war, räumte er im Ziel indirekt ein: "Ich bin sehr glücklich über den Sieg, aber es hat mich eine Menge an Energie gekostet", konstatierte der sichtlich erschöpfte Sieger im Interview.
Er habe mehrere Mal befürchtet, dass die lange Flucht – er war ab 42 Kilometer vor dem Ziel allein an der Spitze – nicht gelingen würde. Als er am letzten Kilometer sah, wie nah die Verfolger waren, habe er gewusst, dass er keine Kraft mehr für einen Sprint besaß. "So entschied ich mich für ein All-Out im Sitzen bis zur Ziellinie."
Es reichte tatsächlich zur Titelverteidigung, mit der er zugleich zum bereits fünften Mal auf dem E3-Podium landete. "Das ist eines der schönsten Rennen des Jahres und ich genieße es immer hier zu fahren. Ich bin wirklich glücklich, es wieder gewonnen zu haben", schloss van der Poel.
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Van der Poel macht am Paterberg ernst und fährt allen davon
Quelle: Eurosport
Vermeersch: "Wir waren auf zehn Meter an Mathieu dran"
Der geschlagene Vermeersch verhehlte seine Enttäuschung nicht. "Ich denke, da war heute mehr drin. Wir waren auf zehn Meter an Mathieu dran und sprinten dann nur um den zweiten Platz. So ist der Radsport", erklärte der Belgier.
Etwas gelassener nahm Strand Hagenes das späte Malheur. "Natürlich, wenn du so nahe kommst, hoffst du auch, dass du um den Sieg kämpfen kannst. Und natürlich spielt man auch kurzzeitig in so einer Situation", sagte der E3-Zweite.
Als bester Deutscher erreichte Nils Politt (UAE – Emirates – XRG) als 22. in der ersten großen Gruppe das Ziel. Sein Team hatte ebenso wie Red Bull – Bora hansgrohe und Soudal – Quick Step viele Attacken lanciert.
Max Walscheid (Lidl – Trek) belegte zwei Tage nach seinem starken Auftritt bei der Ronde van Brugge mit 6:51 Minuten Rückstand Rang 67. Zeitgleich mit ihm beendeten seine Landsleute Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek), Jonas Rutsch (Lotto – Intermarché), Jasha Sütterlin (Jayco – AlUla) und Kim Heiduk (Ineos Grenadiers) das Ziel.
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Highlights: Vingegaard ist bei Königsetappe unantastbar
Quelle: Eurosport
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M. van der PoelBeendet
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