Eschborn - Frankfurt 2026: Georg Zimmermann schlägt Tom Pidcock und Co. - Deutscher Meister gewinnt dramatischen Sprint

Georg Zimmermann hat überraschend die 63. Austragung von Eschborn - Frankfurt gewonnen. Der Deutsche Meister setzte sich in einem wahren Thriller im Sprint einer zwölfköpfigen Ausreißergruppe vor dem favorisierten Tom Pidcock und Ben Tullett durch. Eine größere Verfolgergruppe kam auf den letzten Metern fast noch einmal an die Gruppe um Zimermann heran, der clever sprintete und siegte.

Highlights: Überraschungscoup! Zimmermann gewinnt in Frankfurt

Quelle: Eurosport

Es ist der erste WorldTour-Sieg für den Lotto-Intermarché-Fahrer und der erste Heimsieg beim Klassiker rund um die Finanzmetropole seit 2019, als Pascal Ackermann erfolgreich war.
"Das ist der größte Sieg meiner Karriere bisher", sagte Zimmermann im Sieger-Interview. Ich habe mich in den vergangenen Wochen schon wirklich sehr gut gefühlt, aber es war nie anhand der Ergebnisse abzulesen. Jetzt kam es beim letzten Rennen in diesem Frühjahr für mich endlich zusammen. Es ist eines der schönsten Rennen überhaupt und ich stehe auf dem Podium, besser geht es nicht."
Die noch einmal verschärfte Streckenführung verlangte den Fahrern in diesem Jahr einiges ab, insgesamt waren mehr als 3300 Höhenmeter zu absolvieren - entsprechend zog sich das Feld im Verlauf des Nachmittags auseinander.
Schon früh hatte sich eine fünfköpfige Ausreißergruppe um Jonas Rutsch gebildet, die dem Hauptfeld auf bis zu 6:30 Minuten davonfuhr. In dieser Gruppe gab gerade an den Anstiegen meist Rutsch das Tempo vor und sicherte sich damit letztlich auch die Bergwertung des Rennens.
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Zimmermann: "Das ist der größte Sieg meiner Karriere"

Quelle: Eurosport

Etwa zur Halbzeit schrumpfte aber der Vorsprung rasant, in dieser Phase lag die zweite, besonders anspruchsvolle Überfahrt des Feldbergs. Von gut sechs Minuten arbeitete sich das Feld auf etwa eine Minute heran - Rutsch und drei weitere Ausreißer hielten im folgenden flacheren Abstieg diesen Abstand auf das Hauptfeld noch konstant, allerdings näherte sich nun bereits eine Verfolgergruppe um den belgischen Meister Tim Wellens. Gut 60 Kilometer vor dem Ziel waren Rutsch und Co. dann eingeholt.
Im weiteren Verlauf setzten sich zwölf Fahrer ab, darunter Zimmermann, sie wurden aber kurz vor dem Ziel geschluckt. Zimmermann zog im Sprint beherzt an und feierte seinen fünften Profisieg.
"Gerade so ein Sprint mit Rückenwind liegt mir eigentlich ganz gut, erklärte der Deutsche Meister. "Es war ein sehr langer Sprint. Ich bin noch fast an Pello Bilbao hänge geblieben, der vor mir war, aber es ging sich aus und ich habe gemerkt, dass keiner mehr von hinten kommt."
(mit SID)
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Krimi auf den letzten Metern: Zimmermann schlägt Pidcock für Heimsieg

Quelle: Eurosport


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