Tour de France: Remco Evenepoel von Jury-Auto bei Aufholjagd ausgebremst - Olympiasieger verliert Zeit auf 14. Etappe
Remco Evenepoel ist bei seiner Aufholjagd im Finale der 14. Etappe von einem Jury-Fahrzeug der Tour de France behindert worden. Das erklärte der Belgier vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe im Anschluss an die schwere Bergetappe durch die Vogesen dem belgischen TV-Sender "Sporza": "Ich wurde vom Shimano-Materialwagen und einem Fahrzeug der Organisation, die mich ausgebremst haben, etwas blockiert."
Kapitänsfrage geklärt? Evenepoel fällt am letzten Anstieg zurück
Quelle: Eurosport
Bilder zeigen Evenepoel, wie er auf den Kofferraum des Autos der Renndirektion fasst, weil es zwischen Fahrzeug und Fanspalier kein Durchkommen gab. Der Olympiasieger gab aber zu, dass die "Auswirkungen minimal" gewesen seien.
Größeren Einfluss hätte hingegen das wechselhafte Wetter mit mehreren Hagelschauern und Starkregen auf ihn gehabt. "Ich muss ehrlich sein, ich habe heute unter dem Regen gelitten. Mir war ziemlich kalt - aber am Ende bin ich mein eigenes Tempo gefahren im letzten Anstieg. Es war dort einfach etwas zu steil für mich. Ich denke aber, dass ich die Situation gut gemeistert habe, denn ich habe nicht viel Zeit verloren und meine letzten anderthalb Kilometer am Anstieg waren richtig gut."
Evenepoel konnte tatsächlich im Etappenfinale wieder zu seinem Teamkollegen Florian Lipowitz und Juan Ayuso (Lidl) aufschließen und beiden letztlich noch zwei Sekunden abnehmen. Mit Platz fünf im Ziel verteidigte er seinen dritten Rang der Gesamtwertung, 5:04 Minuten hinter Tagessieger und Spitzenreiter Tadej Pogacar (UAE) und 40 Sekunden vor Lipowitz.
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Remco Evenepoel (r.) im Ziel der 14. Etappe der Tour de France 2026
Fotocredit: Getty Images
"Als ich wieder an Lipowitz dran war, habe ich ihm sofort zugerufen, dass wir jetzt zusammen Vollgas bis zur Ziellinie fahren müssen", erklärte Evenepoel, "und unsere Zusammenarbeit hat gut funktioniert."
Der Blick auf die Bergankunft morgen stimmt den Zeitfahr-Spezialisten zuversichtlich, der Schlussanstieg zur Bergankunft ist zwar länger, aber weniger steil als der Col du Haag heute. "Das ist ein anderes Profil und sollte mir besser liegen. Ich bin weiter Dritter im Klassement, also muss ich zufrieden sein."
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Quelle: Eurosport
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