Flandern-Rundfahrt: John Degenkolb bei Sturz schwer verletzt - Klassikerspezialist fällt für Paris - Roubaix aus

Schwarzer Sonntag für John Degenkolb. Der Deutsche war bei der 109. Flandern-Rundfahrt in einen Massensturz verwickelt und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Wie sein Team Picnic-PostNL am Abend bekanntgab, erlitt Degenkolb Brüche am Schlüsselbein, Ellbogen und Handgelenk. Das Team rechnet mit einer etwa zweimonatigen Pause. Damit muss der 36-Jährige auf sein Lieblingsrennen verzichten.

Übler Massensturz: Degenkolb am Boden - van der Poel gestoppt

Quelle: Eurosport

Etwa 125 Kilometer vor dem Ziel im belgischen Oudenaarde stürzten bei hoher Geschwindigkeit mehrere Fahrer, darunter gleich drei aus dem Team Picnic-PostNL: Degenkolb, Tim Naberman (NED) und Alexander Edmondson (AUS).
Alle drei mussten daraufhin das Rennen beenden. Naberman brach sich ebenfalls das Handgelenk, Edmondson kam mit einem verstauchten Knöchel davon.
Besonders heftig erwischte es aber Degenkolb. "John ist mit einiger Wucht auf den Boden geschlagen. Er muss an seinem Handgelenk operiert werden, bevor er sich erholen kann. Zeitpläne können sich oft ändern, aber wir gehen davon aus, dass er zwei Monate außer Gefecht gesetzt sein wird", teilte Teamarzt Camiel Aldershof mit.
Eine Teilnahme an seinem Lieblingsklassiker Paris - Roubaix nächsten Sonntag (ab 10:30 Uhr live bei Eurosport und discovery+) ist für Degenkolb damit ausgeschlossen. 2015 hatte der Klassikerspezialist dort triumphiert.
Degenkolb hatte sich damit als erst zweiter Deutscher in die Siegerliste eingetragen. Einziger Vorgänger war Premieren-Gewinner Josef Fischer im Jahr 1896.
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Highlights: Ein Antritt und weg - Pogacar lässt Konkurrenz stehen

Quelle: Eurosport


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