Mathieu van der Poel vor Duell mit Tadej Pogacar bei Flandern-Rundfahrt kämpferisch - "Nehme Herausforderung an"
VonNiklas Bien
Update 09/01/2025 um 16:39 GMT+1 Uhr
Die Flandern-Rundfahrt war in den vergangenen Jahren immer wieder fest in den Händen von Mathieu van der Poel. 2020, 2022 und 2024 sicherte sich der Niederländer den Sieg beim Monument in Belgien. In diesem Frühjahr könnte sich aber die Geschichte von 2023 wiederholen: Damals überflügelte Tadej Pogacar den Pavé-Spezialisten - auch in diesem Jahr hat sich der Superstar in Flandern angekündigt.
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Quelle: Eurosport
Auf dem Weg zum vierten Titel bei der Flandern-Rundfahrt - und damit zum alleinigen Rekord - muss van der Poel also am dreimaligen Tour-de-France-Sieger vorbei.
Im Gespräch mit "Sporza" schickte der 29-Jährige nun eine Kampfansage Richtung Slowenien. "Es wird schwierig sein, ihn zu schlagen", sagte van der Poel, doch ergänzte: "Aber das ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme."
Der Allrounder vom Team Alpecin Deceuninck dürfte dabei ein gesteigertes Interesse daran haben, dass sich 2023 nicht wiederholt: 2022 hatte van der Poel seinem slowenischen Konkurrenten hinauf zum Oude Kwaremont noch folgen können, ein Jahr später setzte sich der 26-Jährige an gleicher Stelle aber ab und sicherte sich den Sieg vor dem Niederländer.
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Quelle: Eurosport
MVDP nur mit Nebenrolle bei Tour de France
Auf der Flandern-Rundfahrt liegt 2025 das Haupt-Augenmerk des dreifachen Ronde-Siegers. Das hängt auch mit einer Abneigung gegenüber der Tour de France zusammen.
"Es ist ein Rennen, das ich nicht besonders mag. Abgesehen davon, dass ich versuche, Etappen zu gewinnen und das Gelbe Trikot zu tragen, gibt es für mich bei der Tour nicht viel zu holen", sagte van der Poel gegenüber "Sporza".
Bei der Tour kommt dem einmaligen Etappensieger ohnehin oft die Rolle des Edelhelfers für Teamkollege und Sprintstar Jasper Philipsen zu.
"Ich habe jedes Mal das Ziel, ihm zu helfen, so viele Etappensiege wie möglich zu holen. Das gefällt mir, und es nimmt auch den Druck von mir", erklärte der Niederländer.
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Zeitpunkt für Olympia-Abschied steht
Deutlich mehr Druck dürfte sich van der Poel bei einem seiner großen Ziele machen. Die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles werden "mit ziemlicher Sicherheit die letzten Spiele sein, an denen ich teilnehme", sagte der 29-Jährige: "Es wäre sehr schön, wenn ich dort gewinnen könnte, vielleicht mit dem Mountainbike."
Dass das Großevent in dreieinhalb Jahren schon die letzten Olympischen Spiele des Niederländers sein werden, hängt indes auch mit der grundsätzlichen Einstellung des sechsfachen Cyclocross-Weltmeisters zusammen.
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Quelle: Eurosport
"Ich werde definitiv nicht mehr Rennen fahren, bis ich 40 bin. Ich denke, es ist wichtig, an einem Höhepunkt aufzuhören oder an einem Punkt, an dem man seinen Frieden damit machen kann. Manchmal sieht man Fahrer, die zu lange Rennen fahren", betonte van der Poel.
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Quelle: Eurosport
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