Flandern-Rundfahrt: Tadej Pogacar stürmt zum Sieg beim Klassiker - Weltmeister triumphiert mit Solo bei Ronde 2025
Tadej Pogacar hat bei der Flandern-Rundfahrt eindrucksvoll Revanche für den verpassten Sieg bei Mailand - Sanremo genommen. Als Solist triumphierte er bei der 109. Austragung nach 269 Kilometern über das gefürchtete Kopfsteinpflaster und hängte die Konkurrenz um über eine Minute ab. Der Weltmeister hatte schon 2023 in Belgien gewonnen, damals war der Vorsprung allerdings deutlich geringer gewesen.
Highlights: Ein Antritt und weg - Pogacar lässt Konkurrenz stehen
Quelle: Eurosport
Den Sprint der vier Verfolger gewann Ex-Weltmeister Mads Pedersen (Lidl/+1:01 Minute) gegen Vorjahressieger Mathieu van der Poel (Alpecin) und Wout van Aert (Visma).
Der Schweizer Stefan Küng (Groupama) wurde Siebter (+1:53), bester Deutscher wurde Jonas Rutsch (Intermarché), der als 33. (+2:19) in der ersten großen Gruppe ankam.
"Es ist schwer zu begreifen", gestand Pogacar im Interview nach seinem 93. Profisieg und hob die Arbeit seiner durch Stürze dezimierten Mannschaft um Nils Politt heraus: "Ich könnte nicht stolzer sein auf mein Team und wie wir heute gefahren sind."
"Der Sieg war das Ziel. Ich bin so glücklich, dieses Rennen in diesem Trikot gewonnen zu haben", freute sich der zweifache Tour-Sieger über die Machtdemonstration im Regenbogentrikot.
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Pogacar im Siegerinterview: Überglücklich nach Rückschlägen
Quelle: Eurosport
Pogacar nutzt Kwaremont als Startrampe
Pogacar ergriff 55 Kilometer vor dem Ziel bei der zweiten Passage der steilen Oude Kwaremont die Initiative ("das war der Plan") und löste sich mit den anderen Topfavoriten aus dem Feld. Wenig später erreichten die Stars die Ausreißergruppe des Tages, bevor der UAE-Kapitän die nächsten Anstiege immer wieder zu Tempoverschärfungen nutzte, dabei aber van der Poel nie abhängen konnte und auch die anderen Topfahrer nicht entscheidend distanzierte.
Erst 18 Kilometer vor dem Ziel war der Widerstand gebrochen, als der Slowene an der Kwaremont eine Lücke riss und auch der Titelverteidiger van der Poel am Ende seiner Kräfte war.
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Überragender "Kannibale": Pogacar gewinnt 109. Ronde
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Verfolger können Pogacar nie gefährden
Obwohl das Verfolger-Quartett aus Pedersen, Jasper Stuyven, van Aert und van der Poel mit vereinten Kräften jagte, während Pogacar alleine im Gegenwind unterwegs war, wuchs der Vorsprung des Solisten sogar noch an, auch wenn er gestand, "dass die letzten acht Kilometer nicht so vergnüglich" waren.
Auf der Zielgeraden in Oudenaarde kostete der 26-Jährige dann aber jubelnd nach fast sechs Rennstunden den Triumph bei seinem achten Radsport-Monument in vollen Zügen aus.
Im Rennen der Frauen überquerte ebenfalls das Regenbogentrikot jubelnd die Zielline: Lotte Kopecky aus Belgien siegte vor der Französin Pauline Ferrand-Prévot und Liane Lippert.
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Die entscheidende Attacke: Pogacar hängt alle Rivalen ab
Quelle: Eurosport
Degenkolb stürzt und muss aufgeben
Zu den großen Pechvögeln der "Ronde van Vlaanderen" 2025 gehörte John Degenkolb (Picnic): Der deutsche Routinier wurde 126 Kilometer vor dem Ziel in einen Massensturz verwickelt und musste das Rennen aufgeben, statt wie erhofft einmal mehr um die Top Ten des Klassikers zu kämpfen.
Auch van der Poel war in diesen Crash verwickelt, konnte aber rasch wieder den Anschluss ans Hauptfeld finden. "Das war nicht ideal, aber es war nicht allzu schlimm - das Ergebnis der Rennens wäre ohne den Sturz nicht anders gewesen ", so der dreifache Ronde-Sieger im Ziel: Seine verpasste Chance auf den alleinigen Rekord wollte er nicht auf diese Szene schieben.
Pogacar nimmt Roubaix ins Visier
Das Gigantenduell geht schon am nächsten Sonntag mit Paris - Roubaix weiter: Auch dort ist van der Poel Titelverteidiger, während Pogacar erstmals die Pavés in Nordfrankreich in Angriff nimmt. Seine Testfahrten liefen schon herausragend, doch das flache Terrain dort liegt ihm weniger als die giftigen Rampen in Flandern.
"Das ist ein komplett anderes Rennen, aber ich akzeptiere die Herausforderung und werde mein Bestes geben", meinte Pogacar: "In dieser Form sollte ich mein Glück dort versuchen."
Eurosport präsentiert die "Königin der Klassiker" am 13. April live im TV, im Livestream bei discovery+ und im Liveticker.
Schon ab Montag geht es in der WorldTour mit der Baskenland-Rundfahrt in Nordspanien weiter. Dort zählt Florian Lipowitz (Red Bull) zu den Sieganwärtern.
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Pogacar dreht an Kwaremont auf - van der Poel kalt erwischt
Quelle: Eurosport
Ergebnisse
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Straßenrennen | HerrenBeernem → Oudenaarde / 268.9 km
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T. PogacarBeendet
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