Alaphilippe hatte nach seinem Sturz vor Schmerzen schreiend auf dem Asphalt gelegen, neben ihm parkte das Motorrad, gegen das der Radsport-Superstar in voller Fahrt geprallt war: Der Fluch der schlimmen Stürze seit dem Restart erwischte bei der Flandern-Rundfahrt nun auch das Regenbogentrikot und überschattete den Triumph von Mathieu van der Poel.

Der 28-Jährige war mit van der Poel und Wout Van Aert dem Feld davongefahren, als er rund 35 km vor dem Ziel in Oudenaarde die Hand ans Funkgerät nahm und zur Seite blickte. In diesem Moment bremste das Begleitmotorrad vor ihm ab, der Mitfavorit prallte ungebremst dagegen und erst nach bangen Momenten konnte sich der Franzose wieder aufsetzen.

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Alaphilippe wurde am Montag in Herental operiert und wird nun drei Wochen lang eine Gipsschiene tragen müssen. "Als ich am Boden lag, habe ich mit dem Schlimmsten gerechnet", so Alaphilippe, "zum Glück ist es nicht so schlimm und ich danke den Rennärzten und dem Personal in den Kliniken für alles, was sie in den letzten 24 Stunden für mich getan haben."

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