Es dauerte dann aber fast noch 40 Kilometer, bis die Jury den Fahrern die Entscheidung mitteilte. Beide meldeten sich noch beim Fahrzeug des Rennkommissärs, die folgenden Diskussionen halfen aber nicht und die beiden Streithähne mussten von ihren Rädern steigen.
Damit hat Mathieu van der Poel (Alpecin – Fenix) einen Helfer weniger. "Es war meine Aufgabe, die frühe Flucht zu jagen. Ich weiß noch nicht wie die Mannschaft mein Fehlen jetzt kompensiert. Es tut natürlich weh das Rennen so verlassen zu müssen. Ich fahre jetzt zurück zum Bus", erklärte Vergaerde noch auf dem Rad gegenüber dem Reporter auf dem Sporza-Motorrad.
Sein Sportlicher Leiter Christoph Roodhooft lieferte mehr Kontext für die von den Kameras eingefangene Situation. "Vor dem Rempler hatte Fedorov sich extrem schlecht verhalten. Er wollte Otto und Lukas Pöstlberger zu Fall bringen", erklärte der Belgier.
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"Leider hat Otto dann zu impulsiv reagiert. Wenn der Schiri dann Rot zeigt, muss man das Feld verlassen", fügte er hinzu.
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(radsport-news.com)

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