Der 26-Jährige gewann damit als zweiter Fahrer seines Landes die Ronde.
Dritter wurde in einem belgischen Verfolgerduell Olympiasieger Greg Van Avermaet (AG2R Citroën), der Mailand-Sanremo-Sieger Jasper Stuyven (Trek - Segafredo) bezwang. Auf den Plätzen fünf bis sieben landeten mit Sep Vanmarcke (Israel Start-Up Nation), Wout Van Aert (Jumbo - Visma) und van der Poels Teamkollegen Gianni Vermeersch drei weitere Belgier.
Der ebenfalls als einer der großen Favoriten ins Rennen gegangene van Aert hatte knapp 17 Kilometer vor dem Ziel dem Spitzenduo nicht mehr folgen können.
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Im Zielsprint hatte van der Poel bereits den nächsten Riesencoup vor Augen, doch dann schoss Asgreen am nur scheinbar unverwundbaren Wunderknaben im Zielsprint noch vorbei.

Asgreen bezwingt van der Poel: "Beide am Limit gewesen"

"Ich habe mich sehr gut gefühlt und konnte auf meinen Sprint vertrauen. Auf den letzten Metern habe ich nur noch versucht, dranzubleiben und irgendwie vorbeizukommen", sagte der 26 Jahre alte Asgreen vom Team Deceuninck-Quick Step, nachdem er dem Niederländer den zweiten Erfolg in Flandern binnen 168 Tagen auf der Zielgeraden in Oudenaarde vor der Nase weggeschnappt und den größten Sieg seiner Karriere gefeiert hatte: "Es war ein sehr hartes Rennen, wir sind beide am Limit gewesen."

"Van der Poel resigniert!" Asgreens Meisterstück im Zielsprint

Van der Poel hatte im Oktober die wegen der Corona-Pandemie verlegte 2020er-Auflage gewonnen - 34 Jahre nach dem Triumph seines Vaters Adrie, 59 Jahre nach dem Sieg seines Großvaters Raymond Poulidor bei Mailand-Sanremo, einem anderen Radsport-Monument des Frühlings.
Diesmal hatte der Topstar nach einem sehr harten Rennen über 19 berüchtigte Hellinge mit dem Oude Kwaremont und dem Paterberg sowie sieben Kopfsteinpflaster-Passagen nicht mehr die besten Beine.

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Aufregerszene zwischen Fedorov und Vergaerde führt zur Disqulifikation

In einem packenden Rennen ging es schon in der Anfangsphase mächtig zur Sache. Der Belgier Otto Vergaerde (Alpecin–Fenix) und der Kasache Yevgeni Fedorov (Astana) wurden nach einer Rempelei nach nicht einmal 20 Kilometern disqualifiziert.

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Wenig später erwischte es auch Michael Schär (A2r-Citroen): Der Schweizer hatte eine Trinkflasche per Wurf entsorgt - bei "Müllvergehen" greift der Weltverband UCI mittlerweile rigoros durch. Der deutsche Profi Nico Denz (Waldshut-Tiengen/DSM) hatte in dieser Rennphase zu einer größeren Spitzengruppe gehört, die mehr als zehn Minuten Vorsprung herausfuhr, aber nie eine echte Siegchance hatte.
Die erstmals 1913 ausgetragene Flandern-Rundfahrt war nach der Absage des für den kommenden Sonntag geplanten Paris-Roubaix (soll am 3. Oktober nachgeholt werden) der Kopfsteinpflaster-Höhepunkt des Frühjahrs. Das zweite belgische Monument - Lüttich-Bastogne-Lüttich - bildet am 25. April den traditionellen Abschluss der großen Eintages-Klassiker der ersten Jahreshälfte
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(SID/radsport-news.com)

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