Das Verbot wurde ausgesprochen obwohl die bei allen Mitgliedern des Teams vorgenommenen Tests negativ ausgefallen waren.
Teamchef Ralph Denk zeigte sich erzürnt über das Vorgehen:
"Ich bin sehr enttäuscht und verärgert. Ein Allgemeinmediziner aus der Region kann eine ganze Mannschaft bei einem der größten Eintagesrennen der Welt blockieren. Wir hatten mit Walls einen positiven Corona Fall und haben den Zimmerkollegen und einen Physio als K1 Personen. Dass die alle isoliert werden und in Quarantäne müssen, ist völlig klar. Wir haben aber natürlich noch weitere Rennfahrer und Staff vor Ort, da wurde über einen Teil ebenfalls Quarantäne verhängt, aber eben nur über einen Teil. Wer warum ausgewählt wurde, ist völlig unklar und erscheint auch willkürlich. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, warum andere Teams nach ähnlichen Fällen Rennen fahren dürfen."
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Denk ergänzte: "Wir haben gestern Abend noch alles versucht, aber der Arzt hat uns nicht einmal mehr geantwortet. Es wäre schön, wenigstens zu verstehen, wie er seine Entscheidungen begründet. Wir testen im Augenblick täglich, und alle Tests bisher sind ausnahmslos negativ. Für den Teil des Teams über den eine Quarantäne verhängt wurde, gilt diese bis 1. April. Damit können wir auch nicht bei Dwars Door Vlaanderen starten."
Trek-Segafredo entschloss sich am Samstagabend nach zwei Coronafällen zur Absage. Wie es in einer Pressemitteilung des US-Rennstalls hieß, sei ein Mitglied des Teams am 26. März positiv getestet worden. Danach unterzog sich die gesamte Mannschaft weiteren Tests, wobei sich herausstellte, "dass eine andere Person infiziert war", hieß es.
Dagegen wird das Frauenteam heute bei Gent-Wevelgem starten können, da sie mit der Männermannschaft nicht in Kontakt gekommen sei, fügte Trek-Segafredo an.
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