Giro 2018: Giovanni Visconti hat bei Unfall "dem Tod ins Gesicht gesehen"

Ein schwerer Sturz hätte bei der ersten Bergankunft des Giro fast für eine Tragödie gesorgt. Giovanni Visconti habe beim einem Unfall mit einem Teamfahrzeug "dem Tod ins Gesicht gesehen", wie der Italiener schilderte. Der Profi vom Team Bahrain-Merida war etwa 50km vor dem Ziel zum Flaschenholen am Teamfahrzeug und dann in der Wagenkolonne auf dem Weg zurück ins Feld, als der Unfall geschah.

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Fotocredit: Eurosport

Visconti fuhr zu diesem Zeitpunkt nach eigener Schätzung über 60km/h, als der gerade vor ihm fahrende Mannschaftswagen des französischen Teams Groupama-FDJ ein unerwartetes Manöver machte und der 35-Jährige ungebremst gegen das Fahrzeug schoss und durch die Luft flog.
Zwar hat sich Visconti großflächige Schürfwunden und Prellungen an Schulter, Ellbogen, Hüfte und Knie zugezogen, doch er konnte sich ins Ziel am Ätna kämpfen, knapp 20 Minuten nach dem Tagessieger.
Der Teamwagen von Groupama habe sofort angehalten, sich um ihn gekümmert und sich entschuldigt, berichtete Visconti der italienischen Presse.
Wie lebensrettend ein Helm sein kann, nicht nur bei solchen extremen Unfällen bei hoher Geschwindigkeit, betonte Visconti mit einer eindringlichen Botschaft.
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