Giro d'Italia 2019 | Team Bora-hansgrohe verpasst nächsten Sieg knapp

Das deutsche Team Bora-hansgrohe hat den nächsten Erfolg beim Giro d'Italia 2019 knapp verpasst. Nach den beiden Etappensiegen von Pascal Ackermann war es diesmal Davide Formolo, der auf dem siebten Tagesabschnitt nach L'Aquila als Dritter ganz vorne landete. Aus einer Ausreißerguppe heraus wurde der Italiener nur vom Spanier Pello Bilbao (Astana) und dem Franzosen Tony Gallopin (ag2r) bezwungen.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

In der 2009 von schweren Erdbeben gebeutelten Abruzzen-Region setzte sich Bilbao aus einer kleinen Ausreißergruppe heraus durch und feierte den größten Erfolg seiner Karriere. Das Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Italiener Valerio Conti (Bahrain-Merida) erfolgreich, der über eine Minute später mit dem Hauptfeld ins Ziel kam.
Der zweimalige Etappensieger Ackermann gewann die erste Sprintwertung und verteidigte damit das violette Sprinttrikot des Punktbesten. Gut eine Stunde vor Rennende ließ sich der 25 Jahre alte Giro-Debütant an einem Anstieg mit der gut hörbaren Nachricht "Feierabend" ins Gruppetto zurückfallen, um Kräfte für kommende, potenzielle Sprintankünfte zu schonen.
Mit dem Kolumbianer Fernando Gaviria (UAE Team-Emirates) stieg einer der stärksten Konkurrenten Ackermanns mit Knieproblemen vom Rad.
Die achte Etappe, die am Samstag über 239 km von Tortoreto Lido in einem welligen Finale nach Pesaro führt, könnte für den neuen deutschen Sprintstar allerdings etwas zu schwer sein und erneut zur Angelegenheit für Ausreißer werden. Die Italien-Rundfahrt endet am 2. Juni nach 3578,8 km in Verona.
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung