Kruijswijk | Giro-Aus wegen Corona: "Die Enttäuschung ist riesig"

Ein positiver Corona-Test brachte für Mitfavorit Steven Kruijswijk das Aus beim Giro d'Italia 2020. Eine "große Enttäuschung" für den Niederländer, nachdem er aufgrund eines Sturzes die Tour de France verpasst hatte. Der Tour-Dritte von 2019 hatte mit dem Giro noch eine Rechnung offen, wo er 2016 durch einen Salto in den Schnee das Rosa Trikot wenige Tage vor dem Ende der Rundfahrt noch verlor.

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"Die Nachricht vom positiven Testergebnis auf das Corona-Virus kam überraschend für mich, denn ich fühlte mich gut und fit", so der Routinier, "es ist schwer für mich zufassen, dass ich mich mit Covid-19 angesteckt habe."
Das Ende seiner Ambitionen beim Giro war "ein ziemlicher Schlag" für Kruijswijk, "besonders weil sich dies nicht abgezeichnet hatte", und man im Team alles unternommen habe, um sich nicht zu infizieren. "Irgendwo ist irgendwas falsch gelaufen, auch wenn wir diverse Maßnahmen ergriffen hatten, um das zu vermeiden."
Für den 33-Jährigen endet so eine frustrierende Saison, in der ihn ein Crash bei der Dauphiné um seine Chancen für die Tour de France gebracht hatte. "Ich hatte mich von dem Sturz gut erholt und bislang war es beim Giro gut gelaufen", fasste Kruijswijk in einem Interview seines Teams Jumbo-Visma zusammen. Ein Start bei der am 20. Oktober beginnenden Vuelta ist angesichts der für ihn nun anstehenden Quarantäne ebenfalls ausgeschlossen.
Das Wichtigste sei nun aber, gesund zu bleiben bzw. zu werden: "Aktuell habe ich keine Symptome, aber ich weiß nicht, wie mein Körper auf Corona reagieren wird. Fit zu bleiben ist jetzt mein Fokus, aber die Enttäuschung ist riesig, weil ich den Giro verlassen muss, obwohl ich mich gut fühle."
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