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Giro d'Italia: Tim Merlier siegt auf der 2. Etappe im Massensprint - Ganna bleibt im Rosa Trikot
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Publiziert 09/05/2021 um 17:24 GMT+2 Uhr
Der Belgier Tim Merlier vom Team Alpecin-Fenix hat beim Giro d'Italia das erste Duell der Sprinter für sich entschieden und die 2. Etappe in Novara gewonnen. Die Etappe, die in Stupinigi gestartet wurde, endete nach 179 km wie erwartet im Massensprint. Im Gesamtklassement gab es keine Veränderungen. Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) bleibt im Rosa Trikot.
Tim Merlier vom Team Alpecin-Fenix (l.) jubelt über seinen Etappensieg auf der 2. Giro-Etappe
Fotocredit: Getty Images
Zweiter in Novara wurde Europameister Giacomo Nizzolo (Qhubeka Assos), der den zweiten italienischen Tageserfolg nur knapp verpasste.
Elia Viviani sicherte sich Rang drei. Starker Vierter wurde Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma), der beim Giro sein erstes Rennen nach seiner mehrmonatigen Sperre aufgrund des Crashs mit Fabio Jakobsen bei der Polen-Rundfahrt 2020 absolviert.
Peter Sagan (Bora - hansgrohe) belegte Platz fünf. Bester Deutscher wurde Max Kanter vom Team DSM auf Rang zwölf.
Auftaktsieger Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) verteidigte souverän sein Rosa Trikot. Der Italiener gewann den zweiten Zwischensprint des Tages und konnte dank der Zeitbonifikation seinen Vorsprung gegenüber seinem Landsmann Edoardo Affini (Jumbo - Visma) auf 13 Sekunden ausbauen.
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Kurioser Zwischensprint: Sagan und Co. sprinten am falschen Banner
Quelle: Eurosport
Buchmann erreicht mit dem Hauptfeld das Ziel
Vincenzo Albanese (Eolo - Kometa) gewann aus der Gruppe des Tages heraus die einzige Bergwertung des Tages und übernahm das erste Maglia Azzurra der Rundfahrt. Merlier ist neuer Führender der Punktewertung, Ganna bleibt Spitzenreiter der Nachwuchswertung, Jumbo - Visma behauptete seine Führung in der Teamwertung.
Emanuel Buchmann steckte seinen Dämpfer aus dem Auftakt-Zeitfahren am Samstag gut weg und kam in Novara als 76. mit dem Hauptfeld ins Ziel. Weiteren Rückstand in der Gesamtwertung handelte er sich nicht ein.
Für Buchmann ging es auch auf der zweiten Etappe darum, den Abstand zur Spitze nicht allzu groß werden zu lassen, ehe die Tour am Montag erstmals durch die Berge Norditaliens führt. Der Tour-Vierte von 2019 verzichtet diesmal auf die Frankreich-Rundfahrt, weil er sich beim sehr berg- und weniger zeitfahrlastigen Giro größere Erfolgschancen verspricht.
Der Giro d'Italia ist die bislang einzige Grand Tour ohne Podestplatz für Deutschland. Buchmann hatte sich vorgenommen, das zu ändern. Insgesamt müssen die Profis in den kommenden drei Wochen knapp 3500 Kilometer und 47.000 Höhenmeter zurücklegen, ehe der Sieger am 30. Mai in Mailand feststeht.
EXTRA TIME - Der Eurosport-Podcast:
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(mit radsport-news.com und SID)
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"Überragend!" Merlier hat in Novara die schnellsten Beine
Quelle: Eurosport
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