In der Gesamtwertung bleibt Buchmann 15. mit einem Rückstand von 1:46 Minuten zum neuen Spitzenreiter. "Ich glaube, ich kann mit dem Tag zufrieden sein", bilanzierte Buchmann.
Mit einem beeindruckenden Angriff im Gravel-Finale der 158 km langen neunten Etappe in Campo Felice stürmte der 24-jährige Bernal zur Gesamtführung gestürmt. Die Entscheidung fiel auf der unbefestigten Schotterstraße vor dem Ziel. Bernal attackierte und setzte sich entscheidend von seinen Rivalen ab.
Platz zwei bei der Bergetappe über insgesamt fünf Anstiege wurde der Italiener Giulio Ciccone mit sieben Sekunden Rückstand, er holte sich ebenso wie der Russe Alexander Vlasov als zeitgleicher Dritter noch eine Zeitgutschrift.
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06/05/2018 AM 21:34
Remco Evenepoel aus Belgien wurde Vierter, zehn Sekunden später als Bernal, zusammen mit dem Iren Daniel Martin rollte er über die Ziellinie - dahinter folgte die neun Fahrer starke Gruppe um Buchmann.

Highlights: Sturz-Schock und Schotter-Showdown um Rosa

Giro: Bernal in Tränen nach erstem Etappensieg

"Für dieses Rosa Trikot hat sich alles gelohnt", sagte Bernal mit tränenerstickter Stimme im Siegerinterview - sein erster Etappenerfolg beim Giro brachte ihn als erst fünften Kolumbianer in der Geschichte ins "maglia rosa".
"Ich kann gar nicht glauben, was gerade passiert ist", sagte Bernal mit gebrochener Stimme: "Es ist noch ein weiter Weg. Aber ich habe viele Opfer gebracht, um dahin zu kommen, wo ich bin."

Von Emotionen überwältigt: Bernal kann Tränen nicht zurückhalten

Der Tour-Sieger von 2019 liegt nun 15 Sekunden vor Evenepoel und 0:21 Minute vor Vlasvov. Der bisherige Gesamtführende Attila Valter (Ungarn/+0:43) rutschte auf Rang fünf ab. Die ersten neun Fahrer im Gesamtklassement sind nur durch 55 Sekunden getrennt.

Sturz beim Giro: Mohoric nach Salto im Krankenhaus

Überschattet wurde die neunte Giro-Etappe von einem schweren Sturz von Matej Mohoric. Der Slowene vom Team Bahrain-Victorious kam in einer Abfahrt kopfüber zu Fall und musste für radiologische Untersuchungen ins Krankenhaus eingeliefert werden, gab am Abend aber selbst Entwarnung. "Ich bin okay", twitterte er: "Ich hatte Glück. Keine Brüche, leichte Gehirnerschütterung und momentan keine Kopfschmerzen."
Am Montag dürfte auf der mit 139 km vergleichsweise kurzen Etappe von L'Aquila nach Foligno wieder die Stunde der Sprinter schlagen. Am Dienstag steht der erste Ruhetag an.
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(mit SID)

"Um Gottes Willen!" Sturz-Salto in der Abfahrt schockt beim Giro

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