Wäre Filippo Ganna (Ineos) nicht noch gekommen, so läge Max Walscheid (Qhubeka-Assos) nach dem ersten Tag des Giro d'Italia tatsächlich in Schlagdistanz zum Rosa Trikot. Der 27-Jährige hat in Turin seine starke Frühjahrsform noch einmal bestätigt und beim 8,6 Kilometer langen Auftaktzeitfahren der Italien-Rundfahrt den achten Platz belegt.
Walscheid fehlten dabei nur neun Sekunden zu Spitzenreiter Edoardo Affini (Jumbo-Visma), bis der noch von Ganna um weitere zehn Sekunden überflügelt und auf Rang zwei verdrängt wurde.
19 Sekunden Rückstand zum Maglia Rosa, das ist durch Bonifikationen selbst mit einem Etappensieg am Sonntag in Novara nicht aufzuholen. Also scherzte Walscheid in einer kurzen Chat-Konversation gegenüber "radsport-news.com": "Muss ich eben solo gewinnen."
Giro d'Italia
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Der studierte Mediziner aus Heidelberg ist ein guter Sprinter und könnte sich am Sonntag auf der 2. Etappe in Novara selbst ein Spitzenresultat ausrechnen, wenn er die Unterstützung des Teams bekäme. Die Siegchancen seines italienischen Teamkollegen Giacomo Nizzolo gelten aber als besser und so stellt sich Walscheid wie geplant wieder in den Dienst des Europameisters. "Daran wird sich nichts ändern", erklärte er.

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Waldscheid macht Hoffnung: "Die Form ist nicht so schlecht"

"Ich bin super happy, dass ich einige Wochen guter Arbeit, in denen mich das Team unterstützt hat, um das Beste aus mir herauszuholen, so abgeschlossen habe", freute er sich am Samstag in der Pressemitteilung seines Teams über Rang acht im Zeitfahren.
Hoffnung darauf, in den kommenden drei Wochen irgendwann auch auf einer Straßenetappe freie Fahrt zu bekommen, um bei einem Ausreißversuch in Richtung Tagessieg zu schielen, darf sich Walscheid aber durchaus machen. Immerhin ist seine Form schon seit zwei Monaten beeindruckend gut.
"Ich denke, es ist noch einiges im Tank und freue mich auf die kommenden Zeitfahren und auch auf die Straßenetappen", erklärte der Heidelberger am Samstag und bestätigte den offensichtlichen Eindruck: "Die Form ist nicht so schlecht!"
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