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Giro d'Italia 2021: Peter Sagan sorgt für ersten Bora-Sieg mit Sprinttriumph auf zehnter Etappe
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Publiziert 17/05/2021 um 17:13 GMT+2 Uhr
Peter Sagan hat im Sprint die zehnte Etappe des Giro d'Italia gewonnen und seinem Team Bora den ersten Triumph bei der Italien-Rundfahrt 2021 beschert. Nachdem seine Teamkollegen unterwegs durch massive Tempoarbeit viele der anderen Topsprinter abgehängt hatte, setzte sich Sagan auf der Zielgeraden dann gegen Fernando Gaviria aus Kolumbien und Davide Cimolai (Italien) durch.
Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) gewinnt die 10. Etappe des Giro d'Italia 2021
Fotocredit: Getty Images
Als bester Deutscher kam Nikias Arndt vom Team DSM auf Rang elf. Für Sagan war es der zweite Tagessieg seiner Karriere beim Giro - im Vorjahr hatte er ebenfalls die zehnte Etappe gewonnen.
Mit dem Erfolg in Foligno übernahm der dreifache Weltmeister nun auch die Führung in der Punktewertung.
"Heute war ein sehr guter Tag für das Team. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen für ihren starken Einsatz. Wir haben unser Bestes gegeben, und jeder hat sehr hart gearbeitet, um es eine schwere Etappe zu machen. Obwohl es uns gelang einige der reinen Sprinter abzuhängen, waren im Finale noch ein paar schnelle Männer dabei", sagte Tagessieger Sagan nach dem Rennen.
Zu den Opfern des Bora-Tempodiktats gehörten u.a. die Sprinter Tim Merlier, Dylan Groenewegen und Europameister Giacomo Nizzolo, die weit vor dem Ziel den Anschluss verloren.
Evenepoel schnappt Bernal Sekunde weg
Wegen Boras Tempoverschärfung wurden auch die Ausreißer früh eingeholt, so dass sich Egan Bernal und Remco Evenepoel beim zweiten Zwischensprint um Bonussekunden bekämpften.
“Ich sah die Gelegenheit und bin Pippo (Filippo Ganna) gefolgt. Ich habe nur eine Sekunde geholt, aber es war keine großartige Anstrengung. Wieso also nicht? Wir sind hier, um das Rennen zu genießen und das tun wir“, sagte Bernal, der als Dritter eine Sekunde gegenüber dem vor ihm platzierten Evenepoel einbüßte.
Dennoch war er mit dem Ausgang der Etappe zufrieden. “Es war tatsächlich ziemlich hart. Bora hat am Anstieg ein schnelles Tempo angeschlagen. Jeder ist Vollgas gefahren. Aber wir haben den Tag gerettet und sind glücklich damit“, so der Kolumbianer.
In der Gesamtwertung verteidigte Bernal sein am Vortag bei der Bergankunft erobertes Rosa Trikot souverän. Emanuel Buchmann bleibt als 15. in Tuchfühlung zu den Top Ten. Nach dem ersten Ruhetag am Dienstag geht es auf der 11. Etappe am Mittwoch über die Hügel und Schotterstraßen der Toskana von von Perugia nach Montalcino.
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