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Giro d'Italia: Emanuel Buchmann vor Start der Italien-Rundfahrt angriffslustig - "Erwartungshaltung immer Podium"
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Publiziert 04/05/2022 um 13:33 GMT+2 Uhr
Emanuel Buchmann vom Team Bora-hansgrohe blickt optimistisch auf den Giro d’Italia (6.-29. Mai live bei Eurosport) voraus. "Die Erwartungshaltung war immer das Podium, das war mein Ziel und ist es noch", sagte der 29-Jährige der "dpa". Daran ändere auch der denkbar unglücklich verlaufene Start in die Saison nichts. Unter anderem wurde Buchmann durch eine Bronchitis zurückgeworfen.
Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe)
Fotocredit: Getty Images
"Wenn aber alles gut läuft, dann passt die Form hoffentlich in der dritten Woche, und da wird auch die Entscheidung fallen", sagte er. Der Großteil der Bergetappen steht im letzten Drittel des Giro auf dem Programm.
Allerdings warten auch zu Beginn der Rundfahrt durch Italien schon große Herausforderungen auf die Fahrer. So steht etwa bereits auf der vierten Etappe eine Bergankunft am Ätna bevor.
Die letzte Saison sei enttäuschend gewesen, so Buchmann. Beim Giro musste er stark im Rennen liegend nach einem Sturz aufgeben.
"Man bekommt ja nichts dafür, dass man mit Topform bereit war. Es zählen am Ende nur Ergebnisse und die haben gefehlt", sagte der ehemalige Vierte der Tour de France.
Giro: Drei Deutsche bei Bora am Start
Buchmann ist einer von nur drei Deutschen, die für Team Bora das Rennen in Angriff nehmen. Die Aussichten sind aber dennoch nicht schlecht.
Neben dem Ravensburger ist auch sein Teamkollege Lennard Kämna für Spitzenplatzierungen gut, wenngleich dem Bremer wohl zunächst die Helferrolle für Buchmann und Wilco Kelderman zukommt, ebenso wie Ben Zwiehof.
Kämna sieht Buchmann "auf einem guten Weg", wie er im "ARD-Tourfunk" sagte. Der Tour-Etappensieger zu den prominenten Fahrern der stark besetzten deutschen Mannschaft - und spielt dennoch eine untergeordnete Rolle. Das große Ziel der Mannschaft aus dem oberbayerischen Raubling ist das Podium in Verona, wo der Giro am 29. Mai nach 3410 Kilometern endet.
Bora setzt dabei auf eine Dreierspitze aus Buchmann, dem Niederländer Wilco Kelderman und Neuzugang Jay Hindley aus Australien. Kelderman und Hindley standen 2020 beim Giro bereits auf dem Podest.
Dem Erfolg im Gesamtklassement und der Jagd nach Etappensiegen im hügeligen Terrain ordnet Bora beim Giro alles unter. Auf einen Sprinter verzichtet die Equipe. Stattdessen soll die Konkurrenz mit einer aggressiven und offensiven Fahrweise zermürbt werden, in den Bergen will Bora auf jede Situation reagieren können.
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Giro d’Italia 2022 route – From Hungary to Verona
Quelle: Eurosport
Buchmann: Erster Härtetest am Ätna
Buchmann könnte sich dabei früh als Anführer herauskristallisieren, wenn auf der vierten Etappe der Ätna auf Sizilien erklommen werden muss. Kelderman stürzte kürzlich bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, Hindley verzichtete erkrankt gar auf einen Start beim belgischen Klassiker - die Vorbereitung des Duos lief alles andere als optimal. Und obwohl Buchmann selbst noch nicht in Bestform ist, ist er zumindest in der ersten Woche der wohl stärkste der drei Bora-Kapitäne.
Trotzdem, glaubt Kämna, wird es mit einem Podestplatz für Buchmann und Co. schwer. "Aber der Giro hat viele Gesichter, gerade in der letzten Woche kann viel passieren", sagte er.
Das gilt auch für die Rivalen im Kampf um das Rosa Trikot, deren Liste namhaft und lang ist. Zwar fehlt der kolumbianische Titelverteidiger Egan Bernal nach seinem schweren Trainingssturz im Januar. Sein Team Ineos Grenadiers schickt dennoch eine äußerst schlagkräftige Mannschaft um Olympiasieger Richard Carapaz ins Rennen. Der Ecuadorianer hat den Giro bereits 2019 gewonnen. Auch der Brite Simon Yates oder Miguel Angel Lopez aus Kolumbien dürften Buchmann das Leben schwer machen.
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Giro 2022: Die Streckenvorschau auf die Italien-Rundfahrt
Quelle: Eurosport
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