Giro d'Italia: Caleb Ewan kommt ohne schwere Verletzungen davon - nur Schürfwunden beim Sprintstar
VonFelix Mattis
Publiziert 07/05/2022 um 10:27 GMT+2 Uhr
Caleb Ewan hat in einer Video-Botschaft auf dem Twitter-Kanal seines Teams Lotto Soudal Entwarnung gegeben: Nach seinem Sturz im Sprint der 1. Etappe beim 105. Giro d'Italia muss der Australier die Rundfahrt nicht verlassen. Schwere Verletzungen, wie vor einem Jahr bei der Tour de France in Pontivy, als er mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde, blieben ihm erspart. Er erlitt nur Schürfwunden.
Fast wie bei der Tour 2021: Ewan stürzt im Sprint um den Sieg
Quelle: Eurosport
"Ich glaube ich habe nur Haut verloren. Aber ganz genau weiß man das nie. Gebrochen habe ich definitiv nichts", gab der fünffache Giro-Etappensieger Entwarnung.
Trotz des glimpflichen Ausgangs ärgerte sich Ewan über die verpasste Chance: "Ich habe mich die ganze Zeit super gefühlt. Ich war im Finale immer vorn dabei. Ich wusste, dass ich im letzten Kilometer allen Angriffen folgen musste. Und das hatte ich geschafft."
Ewan war als einziger der reinen Sprinter am Schlusshügel von Visegrád übrig geblieben und war drauf und dran, um den Etappensieg zu kämpfen.
Dann aber berührte er das Hinterrad von Biniam Girmay (Intermarché - Wanty - Gobert) und kam zu Fall.
Berührung mit Cort leitete das Unheil wohl ein
In seinem Statement auf Twitter erklärte Ewan auch, wie es zu seinem Fahrfehler gekommen war. Demnach war dem Sturz eine Berührung mit Magnus Cort Nielsen (EF Education - EasyPost) vorausgegangen, die ihn aus dem Konzept gebracht hatte.
"Ich war an dritter Position, das war perfekt für mich. Als ich nach rechts ging und Magnus das auch tat, sind wir zusammengestoßen“, so Ewan. "Ich glaube ich habe dadurch irgendwie hochgeschaltet und der Gang war dann einfach viel zu groß."
Mit dem schweren Gang war Ewan nicht mehr so agil und in seiner Reaktion auf die Bewegung von Girmay vor ihm eingeschränkt, weshalb es schließlich zum Sturz kam. "Als er im Sprint sein Rad nach rechts riss, hakte ich ein und dann war alles vorbei", so Ewan.
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Quelle: Eurosport
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