Giro d'Italia: Yates rauscht zum Zeitfahrsieg, Van der Poel hält Rosa

Simon Yates hat an der Fischerbastei in Budapest das erste Einzelzeitfahren des 105. Giro d'Italia gewonnen. Der Brite setzte sich auf dem 9,2 Kilometer kurzen Parcours inklusive 1,3 Kilometer langer Schlussrampe in beeindruckenden 11:50 Minuten mit drei Sekunden Vorsprung vor Auftaktsieger Mathieu van der Poel durch. Der Niederländer verteidigte als Tageszweiter aber das Rosa Trikot.

Highlights vom Zeitfahrrausch: Yates düpiert die Spezialisten

Quelle: Eurosport

Dritter wurde mit fünf Sekunden Rückstand van der Poels Landsmann Tom Dumoulin (Jumbo – Visma).
Hinter dem Giro-Sieger von 2017 belegten Matteo Sobrero (BikeExchange – Jayco / + 0:13) und der Brite Ben Tulett (Ineos Grenadiers / + 0:13) die Plätze vier und fünf.
Als bester Deutscher fuhr Lennard Kämna (Bora – hansgrohe / + 0:17) auf den achten Rang. Er hatte zwischenzeitlich auf dem Hot Seat des Zeitschnellsten gesessen.

Buchmann stürzt nach halber Distanz

Kämnas Teamkollege Emanuel Buchmann war etwa zur Rennmitte gestürzt und verlor daher 57 Sekunden im Kampf um den Giro-Sieg auf den Zeitfahrschnellsten Yates.
"Mir ist in einer Kurvenkombination das Vorderrad weggerutscht. Vielleicht sind wir mit zu hohem Reifendruck gefahren. Aber ich war schnell wieder auf dem Rad und fühle mich nicht schlecht", erklärte Buchmann im Ziel.
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Highlights vom Zeitfahrrausch: Yates düpiert die Spezialisten

Quelle: Eurosport

Den ersten Richtwert hatte schon sehr früh der Brite Alex Dowsett (Israel – Premier Tech) in 12:23 Minuten gesetzt. Ihn verdrängte dann aber der Niederländer Jos van Emden (Jumbo – Visma) in 12:19 Minuten bevor dessen italienischer Teamkollege Edoardo Affini in 12:10 Minuten die Spitze übernahm. Affini hatte nach seinem zweiten Rang im Auftaktzeitfahren des vergangenen Jahres zu den Top-Favoriten in Budapest gezählt.

Kämna fährt Bestzeit

Doch als Kämna ins Ziel kam, war auch er geschlagen. Der Deutsche fuhr drei Sekunden schneller als der Italiener und übernahm den begehrten 'Hot Seat' des Zeitschnellsten. Er musste zittern, als der 22-jährige Niederländer Thymen Arensman (Team DSM) ins Ziel kam. Doch der scheiterte an Kämnas Bestmarke um eine Sekunde.
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Kämna fährt an der Fischerbastei auf den Hot Seat

Quelle: Eurosport

Dann aber unterbot der Italienische Zeitfahrmeister Matteo Sobrero (BikeExchange - Jayco) Kämnas Zeit um 4,65 Sekunden. Doch auch er hielt sich nicht lange an der Spitze, denn Tom Dumoulin (Jumbo – Visma) flog im Trikot des Niederländischen Zeitfahrmeisters förmlich über die Strecke und blieb als erster Fahrer unter der 12-Minuten-Marke – 11:55 Minuten brauchte der Giro-Sieger von 2017.
Die Siegerzeit? Nein, denn direkt nach ihm war Simon Yates (BikeExchange – Jayco) an der Reihe und war noch einmal beeindruckende fünf Sekunden schneller. Trotzdem musste auch der Brite bis ganz zum Schluss warten, um sich seines Sieges sicher sein zu können. Denn Auftaktsieger Mathieu van der Poel (Alpecin – Fenix) fuhr ebenfalls beeindruckend schnell um die Kurven Budapests und war als letzter Starter am Ende nur drei Sekunden langsamer als der Sieger.
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Highlights der 1. Etappe: Kämna attackiert, van der Poel holt Rosa

Quelle: Eurosport

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