Giro d'Italia: Alpecin feiert zweiten Etappensieg - Stefano Oldani auf 12. Etappe in Genua in Ausreißertrio vorn

Überraschungssieg auf der 12. Etappe des Giro d'Italia: Stefano Oldani feierte in Genua seinen ersten Erfolg als Profi und ließ sein Team Alpecin-Fenix jubeln. Aus einem Spitzentrio setzte sich der Italiener vor seinem Landsmann Lorenzo Rota (Intermarché-Wanty) und dem Niederländer Gijs Leemreize (Jumbo-Visma) durch. Die deutschen Fahrer verpassten die Top Ten auf dem Weg von Parma an die Küste.

Tränen nach dem Zielsprint: Das emotionale Finale der 12. Etappe

Quelle: Eurosport

Oldani wurde nach seinem Triumph von den Emotionen übermannt, dem 24-Jährigen kamen im Ziel die Freudentränen. Er sprang mit seinem Erfolg für Teamkollege Mathieu van der Poel in die Bresche - der Superstar gehörte ebenfalls zur Spitzengruppe des Tages, konnte aber nicht seinen zweiten Etappensieg bei diesem Giro feiern.
"Ich kann es noch gar nicht fassen", sagte Oldani im Ziel, "es war nicht geplant, dass ich auf Sieg fahre - meine Aufgabe heute war eigentlich, van der Poel zu helfen".
Die mit 204 Kilometern längste Etappe des Giro 2022 wurde von einer Ausreißergruppe von 25 Fahrern bestimmt, die sich nach großem Kampf und extrem vielen Attacken erst nach über einer Stunde absetzen konnte.
Vorne dabei waren auch drei Deutsche: Nico Denz (DSM), Jasha Sütterlin (Bahrain) und Michael Schwarzmann (Lotto) suchten ihre Chance, konnten aber im Finale, als der letzte Anstieg die Gruppe zerriss, nicht mehr ganz vorne mitfahren.
Für Team Bora-hansgrohe war Wilco Kelderman bei den Ausreißern des Tages vertreten und machte als Sechster des Tages einen großen Sprung in der Gesamtwertung: Der Niederländer ist zurück in den Top 15 der Gesamtwertung (+2:51), weil das Peloton erst mit über neun Minuten Rückstand auf den Sieger in Genua ankam.
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Highlights: Oldani gewinnt spannendes Pokerspiel der Ausreißer

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Giro erinnert an tödlichen Sturz von Weylandt

Das Rosa Trikot bleibt einen weiteren Tag beim Spanier Juan Pedro Lopez (Team Trek), Emanuel Buchmann von Bora-hansgrohe verteidigte seinen Platz in den Top Ten ebenfalls.
Nicht mehr an den Start in Parma gegangen war Sprintstar Caleb Ewan: Der Australier verabschiedete sich vom Giro, den er ohne Etappensieg verlassen musste.
Abseits des Sports erinnerte der Giro heute an zwei schreckliche Tragödien: Die Strecke passierte mit dem Passo del Bocco die Unglücksstelle, wo Wouter Weylandt 2011 tödlich stürzte, und in Genua ging der Kurs über die neue Brücke, die am Ort der 2018 eingestürzten Ponte Morandi über das Val Polcevera führt.
Die 13. Etappe führt die Fahrer in berühmtes Radsport-Terrain: Der Start erfolgt in Sanremo, Zielort des Frühjahrsklassikers Mailand-Sanremo. Nach 150 km endet der Tagesabschnitt in Cuneo, erwartet wird eine Sprintankunft. Der Giro endet am 29. Mai in Verona.
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"Eine Welt brach zusammen": Wegmann über Weylandts Tod

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Giro d'Italia gedenkt des Todes von Wouter Weylandt 2011

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