Tour de France - Mathieu van der Poel wähnt sich wegen Missverständnis auf Siegkurs: "Dachte kurz, ich sei vorne"

Mathieu van der Poel war auf der 11. Etappe ganz nah dran am zweiten Tageserfolg bei der Tour de France. Wie schon auf dem neunten Teilstück nach Châteauroux musste sich der Superstar vom Team Alpecin Deceuninck trotz eines Antritts neun Kilometer vor dem Ziel knapp geschlagen geben. Anschließend gab der Niederländer zu, sich kurzzeitig als Spitzenreiter gewähnt zu haben.

Van der Poel gesteht: "Dachte kurz, ich wäre an der Spitze"

Quelle: Eurosport

Van der Poel hatte sich an der bis zu 20 Prozent steilen Côte de Pech David neun Kilometer vor dem Ziel aus der Verfolgergruppe gelöst und war alleine in Richtung Ziel in Toulouse gerauscht.
Wegen Problemen mit dem Funk dachte der Niederländer dabei offenbar kurzzeitig, kurz vor dem Tagessieg zu stehen. "Ich dachte kurz, ich wäre an der Spitze", sagte er nach dem Rennen.
"Es gab die ganze Woche immer mal wieder Probleme, bei der Tour wird so viel am Funk kommuniziert. Dann dachte ich, dass die Attacke vielleicht reicht, um das Rennen zu gewinnen. Aber da waren schon noch Fahrer vor mir."
Die anderen Fahrer waren der Norweger Jonas Abrahamsen sowie der Schweizer Meister Mauro Schmid, Ersterer setzte sich im Zielsprint durch.

Van der Poel trotzt eigener Ankündigung

Van der Poel hingegen hatte am Morgen noch angekündigt, nicht unbedingt in eine Fluchtgruppe mit reinzufahren.
"Irgendwann habe ich dann gesehen, dass es auch mit der Gruppe klappen könnte mit dem Sieg und habe beschlossen, dass ich da doch mit dabei sein will", sagte van der Poel weiter.
Zum Sieg hat es nicht ganz gereicht: Mit sieben Sekunden Rückstand fuhr der 30-Jährige auf Rang drei.
picture

Highlights: Pogacar stürzt - Abrahamsen gewinnt wilde Etappe

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung