Giro d'Italia: Van der Poel erobert das erste Rosa Trikot

Mathieu van der Poel (Alpecin – Fenix) hat im ungarischen Visegrád das erste Rosa Trikot beim 105. Giro d'Italia erobert. Der Niederländer setzte sich am Ende der fünf Kilometer langen Schlusssteigung von der Donau hinauf zur malerischen Zitadelle nach 195 Kilometern vor Biniam Girmay (Intermarché – Wanty – Gobert) aus Eritrea und dem Spanier Pello Bilbao (Bahrain Victorious) durch.

Highlights der 1. Etappe: Kämna attackiert, van der Poel holt Rosa

Quelle: Eurosport

“Es ist toll, nach Gelb auch Rosa zu tragen. Wir werden sehen, was das Einzelzeitfahren morgen bringt. Ich werde versuchen das Trikot zu verteidigen", sagte van der Poel, der im vergangenen Jahr als Tour de France-Debütant mit seinem Etappensieg an der Mur de Bretagne am zweiten Tag der Rundfahrt das Gelbe Trikot eroberte und es danach fünf Tage verteidigte.
Vierter in Visegrád wurde der Däne Magnus Cort (Education – EasyPost) vor dem Niederländer Wilco Kelderman (Bora – hansgrohe), der mit seinem Antritt den Sprint eröffnet hatte.
Kurz vor der Ziellinie stürzte Caleb Ewan (Lotto Soudal), der Australier kam aber offensichtlich ohne schlimmere Verletzungen davon.
Als bester deutscher Fahrer belegte Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe) mit vier Sekunden Rückstand Rang 16.
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All in im Finale: Kämna schaltet in den Angriffsmodus und reißt Lücke

Quelle: Eurosport

Etwas mehr als zwei Kilometer vor Schluss hatte dessen Teamkollege Lennard Kämna attackiert und schnell eine ordentliche Lücke gerissen. Doch auf dem Schlusskilometer gingen dem 25-Jährigen die Kräfte aus und der Versuch war vereitelt.
Geprägt wurde die 1. Etappe durch enorme Ruhe im Peloton: Schon nach wenigen Metern setzten sich die zwei italienischen Teamkollegen Mattia Bais und Filippo Tagliani vom Zweitligateam Drone Hopper – Androni Giocattoli ab und bildeten den ganzen Tag das Ausreißer-Duo, bis es 14 Kilometer vor dem Ziel zum Zusammenschluss kam. Das Peloton hatte das Duo bis auf 10:30 Minuten weggelassen.
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Giro 2022: Die Streckenvorschau auf die Italien-Rundfahrt

Quelle: Eurosport

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