Giro d'Italia 2023: Primoz Roglic gewinnt die 106. Ausgabe der Italien-Rundfahrt - Mark Cavendish triumphiert in Rom

Primoz Roglic hat die 106. Ausgabe des Giro d'Italia gewonnen und seinen vierten Grandtour-Triumph gefeiert. Nachdem der Slowene tags zuvor beim Bergzeitfahren seinen Hauptkonkurrenten Geraint Thomas 40 Sekunden abnahm und die Gesamtführung übernahm, genoss Roglic die 21. Etappe rund um Rom in vollen Zügen. Den Massensprint auf der letzten Etappe gewann der Sprinter Mark Cavendish.

Primoz Roglic

Fotocredit: Getty Images

Besser hätte man es kaum schreiben können: Mark Cavendish (Astana Qazaqstan) hat sich mit seinem 17. Tagessieg endgültig vom Giro d’Italia verabschiedet. Der 37-jährige Brite, der am Saisonende seine Karriere beenden wird, entschied die abschließende 21. Etappe der 106. Ausgabe über 126 Kilometer von Ostia nach Rom im Massensprint für sich und feierte seinen ersten Erfolg im Astana-Trikot.
"Hier in Rom zu gewinnen, ist wunderschön", sagte Cavendish nach seinem Sieg und bedankte sich anschließend bei seinem Team: "Ich habe großartige Kollegen, großartige Freunde, die das möglich gemacht haben."
Rang zwei ging an den Luxemburger Alex Kirsch (Trek – Segafredo), gefolgt von den beiden Italienern Filippo Fiorelli (Green Project – Bardiani) und Alberto Dainese (DSM) sowie Alexander Krieger (Alpecin - Deceuninck), der auf Rang fünf bester Deutscher war.
Pascal Ackermann (UAE Team Emirates) stürzte wenige Meter vor dem Ziel, riss weitere Fahrer mit sich und landete dabei in der Absperrung. Der Pfälzer konnte aber, begleitet von Teamkollegen, wenig später auf seinem Rad die Ziellinie überqueren. Nach dem Rennen gab der Deutsche im Interview bei Eurosport leichte Entwarnung. "Ich bin froh, alles bewegen zu können", gab Ackermann zu Wissen und konnte bereits wieder lächeln.
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Ackermann gibt Entwarnung: "Froh, alles bewegen zu können"

Quelle: Eurosport

Kämna erreicht Top-Ten-Platz

Primoz Roglic (Jumbo – Visma) holte sich als erster Slowene den Gesamtsieg bei einer Italien-Rundfahrt. Der 33-Jährige setzte sich bei der ersten Grand Tour des Jahres 14 Sekunden vor dem Briten Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) durch, dem er im Bergzeitfahren der vorletzten Etappe das Rosa Trikot abgenommen hatte. Das Podium komplettierte mit 1:15 Minuten Rückstand der 24-jährige Portugiese Joao Almeida (UAE Team Emirates), der auch die Nachwuchswertung gewann.
Lennard Kämna (Bora - hansgrohe) belegte mit 7:46 Minuten Rückstand den neunten Platz im Schlussklassement. "Ich würde schon sagen, dass es funktioniert hat", sagte Teamchef Ralph Denk dem Deutschlandfunk auf die Frage, ob die Mannschaft das Ziel erreicht hätte: "Bei einer so großen Rundfahrt in die Top 10 zu fahren, das hat schon einen gewissen Wert. Das haben nicht so viele Deutsche vor ihm geschafft."
Jonathan Milan (Bahrain Victorious) entschied die Punktewertung für sich, der Franzose Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) wurde als Bergkönig mit dem Blauen Trikot ausgezeichnet. Die Teamwertung ging an Bahrain Victorious.
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Cavendish feiert goldenes Giro-Finale - Ackermann stürzt im Sprint

Quelle: Eurosport

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