Giro d'Italia 2024: Jonathan Milan ist auch an der Adria der Schnellste - Phil Bauhaus Achter, Fabio Jakobsen stürzt

Jonathan Milan hat in Francavilla al Mare an der Adria-Küste seine zweite Etappe beim 107. Giro d'Italia gewonnen. Der Mann im Maglia Ciclamino des Spitzenreiters in der Punktewertung setzte sich nach 207 Kilometern auf der 11. Etappe im erwarteten Massensprint vor Tim Merlier und Kaden Groves durch, wobei Merlier nachträglich von der Jury distanziert wurde. Phil Bauhaus sprintete auf Platz acht.

Packender Sprint an der Küste - Pogacar-Helfer stürzt

Quelle: Eurosport

Das Rosa Trikot blieb sicher auf den Schultern von Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), der das Ziel im Hauptfeld erreichte und weiterhin 2:40 Minuten vor Dani Martinez (Bora - hansgrohe) sowie 2:56 Minuten vor Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) liegt.
Milan baute mit seinem zweiten Tageserfolg seine Führung in der Punktewertung deutlich weiter aus. Er hat nun 229 Zähler, Groves als Zweiter der Sonderwertung 156. Das Bergtrikot behauptete Pogacar, getragen wird es aber auch am Donnerstag stellvertretend durch Simon Geschke (Cofidis).
Das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers gehört nun Antonio Tiberi (Bahrain Victorious), der es am Mittwochmorgen von Cian Uijtdebroeks (Visma - Lease a Bike) übernahm, weil der Belgier den Giro krankheitsbedingt verlassen musste.
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Milan holt zweiten Tagessieg - Jakobsen geht zu Boden

Quelle: Eurosport

Im Gegensatz zum Vortag stand am Mittwoch die Ausreißergruppe schnell: Schon kurz nach dem Start lösten sich Thomas Champion (Cofidis) und das Visma – Lease a Bike-Duo Edoardo Affini und Tim van Dijke vom Peloton.
Das Trio fuhr in der ersten Stunde des Rennens knapp drei Minuten Vorsprung heraus, weiter aber ließ man es nicht weg. Zu groß war das Interesse der schnellen Männer an der erwarteten Massenankunft an der Adria. Kontinuierlich wurde der Abstand wieder verkleinert und schon 35 Kilometer vor dem Ziel waren die drei Spitzenreiter gestellt.
15 Kilometer später wurde es durch eine Attacke von Andrea Piccolo (EF Education - EasyPost) nochmal hektisch und am linken Straßenrand kam es zum Sturz von Pogacar-Helfer Felix Großschartner (UAE Team Emirates) und Kevin Vermaerke (dsm-firmenich - PostNL). Beide konnten das Rennen allerdings fortsetzen.
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Pogacar-Helfer am Boden: Großschartner stürzt ins Gras

Quelle: Eurosport

Im Finale in Francavilla al Mare lief dann alles auf den Massensprint zu und Alpecin - Deceuninck bereitete für Kaden Groves den Sprint vor. Auf dem Schlusskilometer aber wurde es chaotisch und es kam rund 500 Meter vor Schluss zum Sturz mitten im Feld, in den auch Fabio Jakobsen (dsm-firmenich - PostNL) verwickelt war.
Immerhin wurden bei den anschließenden Untersuchungen keine Knochenbrüche beim Niederländer festgestellt, wie sein Team am Abend via Twitter mitteilte.
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Analyse: Kettenreaktion im Massensprint sorgt für Jakobsen-Crash

Quelle: Eurosport

Letztlich kam Soudal am besten durch und fuhr den Sprint für Merlier an, aus dessen Windschatten heraus Milan aber der Schnellste war und seinen zweiten Etappensieg einfuhr. Merlier zog im Spurt noch nach rechts in Richtung Bande rüber und schnitt dadurch Sebastian Molano (UAE Team Emirates) den Weg ab, weshalb er anschließend von der Jury bestraft und im Ergebnis ans Ende des Feldes gesetzt wurde.
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Krankheitswelle beim Giro: Was bedeutet das für die Strategie?

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