Giro d'Italia: Pelayo Sánchez schlägt überraschend Julian Alaphilippe im Zielsprint und feiert seinen größten Erfolg

Pelayo Sánchez (Movistar) hat die 6. Etappe des Giro d'Italia über 180 Kilometer von Viareggio nach Rapolano Terme überraschend für sich entschieden. Auf dem schweren Teilabschnitt, der teilweise über die "strade bianche", die berühmten weißen Schotterstraßen der Toskana und insgesamt 1900 Höhenmeter führte, schlug der junge Spanier am Ende Julian Alaphilippe (Soudal Quick-Step) im Zielsprint.

Trio setzt sich ab, Sánchez schlägt zu - die Highlights der 6. Etappe

Quelle: Eurosport

"Großartig, ich habe keine Worte, ein verrückter Tag für mich", brach es nach der Etappe aus Pelayo Sánchez heraus, für den der Sieg der größte Erfolg der bisherigen Laufbahn war.
"Ich habe versucht, mir Energie für heute aufzusparen, aber es ist trotzdem unglaublich, mir fehlen die Worte", so der 24-Jährige.
Julian Alaphilippe verpasste es indes, seine Etappensieg-Sammlung bei den großen Landesrundfahrten zu komplettieren.
Bei der Tour de France und der Vuelta in Spanien war er bereits erfolgreich. Rang drei ging an den Zeitfahrspezialisten Luke Plapp (Australien/Jayco AlUla).

Pogacar verteidigt Gesamtführung problemlos

Topfavorit Tadej Pogacar (UAE Emirates) kam knapp 30 Sekunden nach der Spitzengruppe mit dem Feld ins Ziel und verteidigte problemlos sein Rosa Trikot des Gesamtführenden.
Der Slowene liegt weiter 46 Sekunden vor dem Vorjahres-Zweiten Geraint Thomas (Ineos Grenadiers).
Bora-hansgrohe-Kapitän Daniel Martinez hatte mit dem ungewohnten Untergrund Probleme, konnte aber einen Zeitverlust auf die Topfahrer vermeiden und bleibt Gesamtdritter.
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Sánchez kocht Alaphilippe ab - der Zielsprint der 6. Etappe

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"Wir wollten nicht zu viel Kraft verschwenden, deswegen waren wir zufrieden mit der Fluchtgruppe. Für mich war es okay, es hat Spaß gemacht, hier wieder zu fahren", sagte Pogacar: "Morgen im Zeitfahren hoffe ich wieder auf einen guten Tag, das ist eine interessante Strecke."

Alaphilippe fehlt der Punch gegen Sánchez

Schon früh hatte der Routinier Alaphilippe die Etappe mitgeprägt. Der 31 Jahre alte Franzose versuchte es immer wieder mit Attacken, eine davon fruchtete. Am Ende fehlte ihm im Sprint aber die Kraft, um Sánchez Paroli zu bieten. Insgesamt hatten die Fahrer auf den 180 km von Viareggio nach Rapolano Terme auf drei Sektoren mehr als 10 km auf Schotter zu absolvieren.
Am Freitag steht das erste von zwei Einzelzeitfahren der Rundfahrt mit Start in Foligno auf dem Programm. Ein Großteil der 40,6 km ist weitgehend flach, am Ende aber führt ein Anstieg der vierten Kategorie über 6,6 Kilometer hinauf ins Ziel nach Perugia.
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(SID)
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Es wird staubig! Alaphilippe und Co. müssen über Schotter

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