Giro d'Italia: van Uden stiehlt Landsmann Kooij auf 4. Etappe die Show - Kanter nach Duell mit Pedersen bestraft

Casper van Uden hat in Lecce für Picnic - PostNL die 4. Etappe des Giro d'Italia 2025 gewonnen und sich dabei im Massensprint nach 189 Kilometern gegen seinen niederländischen Landsmann Olav Kooij von Visma-Lease a Bike durchgesetzt. Der Deutsche Max Kanter vom Team XDS-Astana kam zunächst als Fünfter ins Ziel, wurde von der Jury dann aber ans Ende des Feldes zurückversetzt.

Highlights: Van Uden gewinnt chaotischen Sprint

Quelle: Eurosport

Innerhalb des Schlusskilometers war es zu Berührungen zwischen Kanter und dem Träger des Rosa Trikots, Mads Pedersen (Lidl-Trek) gekommen.
Der Däne wurde hinter Maikel Zijlaard (Tudor) Vierter und behielt seine Platzierung auch.
"Ich habe das nicht alleine geschafft. Wir haben es mit dem ganzen Team hingekriegt, mit allen Jungs hier und auch mit dem gesamten Staff an der Teambasis", strahlte Etappensieger van Uden, nachdem ihn sein Team im knifflig kurvigen Finale von Lecce perfekt pilotiert hatte und er von vorne zum Sieg sprinten konnte.
"Sie haben super gearbeitet. Ich musste keinen Wind nehmen bis 200 vor Ziel und wusste, dass ich einen guten, langen Sprint habe. Also bin ich einfach losgefahren und habe aufs Beste gehofft", so van Uden.
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Sprint-Analyse: Das war der Schlüssel zum Sieg auf der 4. Etappe

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Pedersen behauptete auch als Etappenvierter seine Gesamtführung mit nun noch sieben Sekunden Vorsprung auf Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe).
Der Slowene hatte sich am Bonus-Sprint nach 84 Kilometern zwei Sekunden Zeitgutschrift ergattert. Gesamtdritter mit 14 Sekunden Rückstand blieb der Tscheche Mathias Vacek (Lidl-Trek), der weiterhin die Nachwuchswertung anführt.
Neben der Gesamtführung um Rosa hat Pedersen auch das Maglia Ciclamino des Punktbesten nach wie vor in Besitz - auch wenn er dort etwas Boden gegen Kooij einbüßte, der auf Rang zwei noch 31 Punkte zurückliegt. Im Kletter-Kassement veränderte sich auf Etappe 4 nichts. Das führt weiterhin Lorenzo Fortunato (XDS-Astana) mit 29 Punkten an.

Pedersen zweimal durch Stürze aufgehalten

Als einziger Ausreißer des Tages hatte sich der Spanier Francisco Munoz (Polti-VisitMalta) schon kurz nach dem Start aus dem Peloton abgesetzt. Er fuhr bis zu fünf Minuten Vorsprung heraus, wurde aber schon 58 Kilometer vor Etappenende wieder eingeholt.
Zuvor musste nach einem Massensturz, durch den auch Pedersen aufgehalten wurde, der Kanadier Nickolas Zukowsky (Q36.5) die Italien-Rundfahrt mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch verlassen.
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Schrecksekunde für Rosa Trikot: Pedersen entgeht Sturz nur knapp

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Während Munoz noch an der Spitze unterwegs war, wurde außerdem nach 84 Kilometern der Red Bull Kilometer erreicht, an dessen Ende täglich 6, 4 und 2 Bonifikations-Sekunden vergeben werden.
Dort sprintete Roglic hinter dem Mexikaner Isaac Del Toro (UAE-Emirates-XRG) als Dritter über die Linie und nahm all seinen Kontrahenten im Kampf um den Giro-Sieg damit zwei Sekunden ab.
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Roglic klaut Ayuso am Bonus-Sprint zwei Sekunden

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Abgesehen davon lief die Etappe geradlinig auf den erwarteten Massensprint zu. Allerdings kam es 22 Kilometer vor Schluss noch einmal zu einem Sturz von Munoz und Pedersens Teamkollege Sören Kragh Andersen, durch den auch der Mann in Rosa erneut anhalten und anschließend dem Feld hinterhereilen musste.
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Glück im Unglück für Pedersen: Rosa Trikot mit zweitem Beinahe-Sturz

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Die 5. Etappe am Mittwoch führt von Ceglie Messapica nach Matera, wo vor zwölf Jahren John Degenkolb die einzige Giro-Etappe seiner Karriere gewonnen hat. Dort wartet ein kniffliges, ansteigendes Finale für hügelfeste Sprinter auf das Peloton.
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Ackermann gewinnt Classique Dunkerque im Sprint gegen Girmay

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