Giro d'Italia: Primoz Roglic vor 16. Etappe ohne Optimismus: "Heute geht es ums Überleben" - Gesamtwertung kein Thema
VonFelix Mattis
Update 27/05/2025 um 15:04 GMT+2 Uhr
Primoz Roglic ist zur 16. Etappe des Giro d'Italia angetreten. Der Slowene, der nach drei Stürzen in den letzten zehn Tagen auf Etappe 15 eingebrochen war und bereits 3:53 Minuten Rückstand aufs Rosa Trikot hatte, sieht sich in der Gesamtwertung allerdings chancenlos und klingt weniger optimistisch als sein Sportlicher Leiter bei Red Bull-Bora-hansgrohe Patxi Vila. Am Dienstag gab er auf.
Roglic setzt den Giro fort: "Heute geht es ums Überleben"
Quelle: Eurosport
Nach einem weiteren Sturz auf der 16. Etappe brachte das Fass beim 35-Jährige offenbar zum Überlaufen.
"Ich fühle mich besser als gestern, aber was das bedeutet, werden wir sehen müssen", hatte Roglic vor dem Start des Tagesabschnitts in Piazzola sul Brenta gesagt.
"Ich glaube nicht wirklich, dass es noch realistisch ist, auf Gesamtwertung zu fahren. Heute geht es ums Überleben. Ich meine: Gestern konnte ich noch nicht mal aufs Rad steigen. Deshalb muss ich erstmal schauen, wie es heute geht."
Während der Mannschaftskapitän am Eurosport-Mikrofon wenig optimistisch wirkte und man den Eindruck bekommen konnte, er zweifle auch am Sinn der Fortsetzung seines Rennens, hatte sich Vila anders ausgedrückt.
"Nein, der Ausstieg war nie eine Option. Es gibt keinen Grund dafür - es ist nichts, was es medizinisch notwendig machen würde. Wir kennen Primoz als Kämpfer, also war der Ausstieg nie eine Option", hatte der Spanier auf Nachfrage von Eurosport betont.
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Red-Bull-DS Vila zur Lage um Roglic "Ausstieg war nie eine Option"
Quelle: Eurosport
"Ruhetage sind dazu da, um Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Deshalb fühlt er sich jetzt natürlich besser – physisch wie mental", so Vila. "Wir müssen sehen, wie es ihm während der Etappe geht, aber das erste Feedback war auf jeden Fall positiv – er hat sich erholt und fühlt sich viel besser."
Vila erklärte, dass man bislang nicht einschätzen könne, wie leistungsfähig Roglic auf den kommenden vier schweren Bergetappen, die den Giro entscheiden werden, sein wird. Doch er gab sich optimistisch:
"Was ich weiß ist, dass diese großen Athleten auch groß darin sind, sich zu erholen und eingen großen Kampfgeist haben", so Vila.
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Vorschau zur 16. Etappe: Bergankunft am Gardasee fordert die Stars
Quelle: Eurosport
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